Weiterleitungsnummer

Sie haben sich eine Google-Weiterleitungsnummer eingerichtet und setzen diese nun in Ihren Google Ads-Kampagnen ein? Prima, das ist die halbe Miete – nun liegt es an Ihnen, die Ergebnisse zu analysieren und zur Optimierung Ihrer Google Ads-Kampagne einzusetzen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie hierbei vorgehen können.

Anrufergebnisse im Google-Konto finden …

Standardmäßig sind die Kennzahlen der Google-Weiterleitungsnummer nicht eingeblendet. Das können Sie einfach ändern, indem Sie auf „Spalten“ klicken, dann im Dropdown-Menü „Spalten anpassen“ wählen und auf „Anrufdetails“ gehen. Dort können Sie sich die Anrufe, Telefonimpressionen und die Anrufrate einblenden lassen. Diese Vorgehensweise funktioniert auf Kampagnenebene, auf Anzeigengruppenebene sowie auf Keywordebene. Des Weiteren können Sie sich über „Tools“ unter „Vordefinierte Berichte (Dimensionen)“, Unterpunkt „Erweiterungen“ die „Anrufdetails“ anzeigen lassen. Hier finden Sie viele Insights zu den Anrufen via Google Ads wie unter anderem die Start-und Enduhrzeit des Telefonats, die Dauer, oder die Ortsvorwahl des Anrufers. Sie können ebenso einsehen, welches Keyword und welche Anzeige zu dem Anruf geführt haben.

… und dann die Kampagnen optimieren

Nun wissen Sie nicht nur, dass Sie Anrufe dank Ihrer Google-Weiterleitungsnummer erhalten, sondern können diese gezielt auswerten. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen, sollte die Kampagne zunächst einige Klicks generieren.

Sie können nun feststellen, welche Keywords zu Anrufen führen. Bei diesen Keywords sollten Sie dafür sorgen, dass Sie stets oben erscheinen. Hierbei empfiehlt es sich, die Gebote ggf. zu erhöhen. Wenn Sie für gut konvertierende Keywords noch keine Nur-Anruf- oder Call-Only-Kampagne angelegt haben, sollten Sie dies nun in Betracht ziehen. Dies eignet sich vorrangig für Keywords, bei denen der Nutzer gleich anrufen würde (z. B. bei einem Taxiunternehmen) und sich nicht vorher ausführlich über das Unternehmen informiert. Im Umkehrschluss sollten Sie Keywords pausieren, die  keine Anrufe oder andere Conversions wie z. B. Einkäufe generieren.

Dementsprechend sollten Sie mit den Anzeigentexten verfahren: Pausieren oder formulieren Sie Anzeigentexte um, die keine Anrufe oder Conversions generieren. Hierbei kann es helfen, einen Blick auf die erfolgreichen Anzeigen zu werfen und sich an den Formulierungen zu orientieren.

Ebenso sind die Uhrzeiten der Anrufe interessant. Sollten Anrufe vorrangig in einem bestimmten Zeitraum eingehen, erhöhen Sie für diesen mittels Werbezeitplaner die Gebote und seien Sie gut erreichbar. Dank des Werbezeitplaners können Sie auch die Uhrzeiten ausschließen, in denen Ihre Kampagne keine Aktionen erzielt.

Schauen Sie sich die Anrufergebnisse auch auf Anzeigengruppenebene an. Erhält eine Anzeigengruppe besonders viele Anrufe? Dann analysieren Sie, weshalb diese mehr Anrufe erhält als andere Anzeigengruppen und nutzen Sie dies zur Optimierung der anderen Anzeigengruppen.

Werfen Sie auch gern einen Blick in unseren Beitrag mit allgemeinen Optimierungsvorschlägen für Google Ads-Kampagnen.

Fazit

Nutzen Sie die kostenlose Google-Weiterleitungsnummer und profitieren Sie von weiteren Auswertungsmöglichkeiten Ihrer Google Ads-Kampagne. Blenden Sie sich die Kennzahlen im Konto ein und werfen Sie regelmäßig einen Blick in den Anrufbericht. Leiten Sie Handlungsempfehlungen von den Ergebnissen ab und stellen Sie dadurch Ihre Google Ads-Kampagne erfolgreich auf. Identifizieren Sie die Keywords und Anzeigentexte, die Ihnen Anrufe bringen und pausieren Sie nicht lohnenswerte Inhalte. Es wird sich für Sie auszahlen.

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