Block 3: Das neue SEO

Der dritte Block der Veranstaltung beschäftigte sich mit dem Thema „Das neue SEO“. Was bedeutet das eigentlich – „Das neue SEO“? Was früher in der Suchmaschinenoptimierung das Ranking positiv beeinflusst hat, führt heute teilweise sogar zu Abstrafung. Die übermäßige Nutzung von Keywords oder der Einkauf von externen Verlinkungen schleudert Webseiten in ihrer Google-Position eher nach hinten als nach vorne. In dem ersten Block unseres Recaps zur BLOO:CON haben wir bereits betont, dass es heutzutage um Qualität geht. Um wertige Inhalte. Im dritten Teil verraten wir, wie man es schafft, diese „Qualität“ auch tatsächlich zu leisten.

Zunächst noch einmal die Übersicht über alle vier Blöcke:

Block 1: SEO

Block 2: SEA

Block 3: Das neue SEO

 

Block 4: Content

 

In zwei dynamischen und packenden Beiträgen erklärte Maik Bruns zunächst, was es bedeutet, eine „Marke“ zu sein.

Los ging’s mit:

Alles Marke, oder was? Was Google gut findet und Unternehmen im Spiel hält

Maik Bruns auf der BLOO:CON © Bloofusion

Maik Bruns auf der BLOO:CON © Bloofusion

„Google ist unsere Zigarette.“ leitete Maik Bruns seinen Vortrag ein. Wir dürfen uns nicht von Google abhängig machen! Doch ist das überhaupt so einfach?

Die Zeiten der Keyworddichte und der „200 besten Rankingfaktoren“ sind lange vorbei.

Heute geht es um Vertrauen, Qualität oder Autorität. Seiten, die diese Features beinhalten, ranken einfach besser. Aber wie schaffe ich das? „Ganz“ einfach: Marke werden!

Wir haben bereits gelernt, dass Links wichtig sind. Ein Allheilmittel sind sie dennoch nicht. Wenn ich es nicht schaffe, mein Publikum mit qualitativen Inhalten zu überzeugen, bringen mir auch die Links nichts.

Im Zeitalter von semantischer Suche und conversational queries muss man selbst anpacken und sich fragen: Wer bin ich eigentlich? Andere die Arbeit für sich erledigen lassen, ist nicht!

Doch was ist eigentlich eine „Marke“?

Mit einer Marke müssen Emotionen hervorgerufen werden, Menschen wollen sich mit ihr identifizieren.

Als Hommage an Edeka spielt Maik Bruns an: „Suchmaschinen finden Marken sexy: Marke sein ist supergeil!“

Positiv ist schon mal, wenn jemand in Form einer Zitation von mir berichtet, am besten mit einem Link. Google denkt sich: Die Seite wird von anderen empfohlen, dann muss sie ja ganz gut sein. Ein i-Tüpfelchen bekommt man, wenn diese Verlinkung als Kookkurrenz stattfindet. Das bedeutet, dass man in einem passenden Umfeld erwähnt wird.

Google und Co. suchen nach Entitäten und den Zusammenhängen zwischen diesen. Sie werden immer besser darin, Zusammenhänge zu erkennen, zum Beispiel dass Paris und Liebe zusammengehören.

“Being an authority is something search engines look for. Yes, you still have to pass a number of trust hurdles, but the bottom line remains: more authority and more trust usually sees higher rankings.” schreibt Duane Forrester, Senior Product Manager bei Bing. Um für die Suchmaschine als Autorität wahrgenommen zu werden und dadurch höhere Rankings zu erzielen, muss ich erst in die Köpfe der Menschen. Denn:

„Menschen finden Marken sexy“

Die Menschen müssen merken, wofür ich stehe. Nur dann reden sie über mich und wollen anderen von mir berichten – im besten Fall mit einem Link. Am besten erreicht man das, indem man erstmal selber über sich redet. Content ist des Rätsels Lösung – denn wenn die Menschen etwas teilen sollen, brauchen sie auch erstmal etwas zum Teilen. Etwas, das ziemlich leicht umzusetzen ist: Auch mal selber eine andere Quelle verlinken. Der ein oder andere verlinkt sicher auch gern freiwillig zurück.

Wer sich als Marke etabliert hat, genießt zwei große Vorteile:

  1. Menschen kommen freiwillig
  2. Sie werden weniger abhängig von anderen Kanälen

Marke sein

Doch woher wissen Suchmaschinen, was eine Marke ist?

Gute Indikatoren sind – wie schon des Öfteren erwähnt – Verlinkungen. Aber auch Bewertungen im Netz und die Beliebtheit in sozialen Netzwerken sind Erkennungsmerkmale für eine Suchmaschine, wie populär eine Marke ist.

Natürlich bezieht Google auch Benutzerfaktoren mit ein. Das sind die messbaren Größen eines Benutzers der Webseite, wie z.B. seine Verweildauer, die Absprungrate oder sein Engagement.

Okay, schön und gut, Google möchte mich als Marke wahrnehmen. Aber:

Wie baue ich meine Marke auf?

Maik Bruns rät: „Werden Sie so gut, dass Ihre Kunden heulen, wenn es Sie nicht mehr geben sollte.“

Machen Sie sich einzigartig!

Einzigartig sein

Schlicht gesagt bedeutet das: Seien Sie keine billige Kopie Ihrer Konkurrenz. Schaffen Sie wertige Webseiteninhalte, kein leeres Blabla.

Polarisieren Sie!

Stehen Sie für etwas und machen Sie sich unverwechselbar.

Denn: Mittelmaß zieht Mittelmaß an!

Einen Satz sollte man sich dick hinter die Ohren schreiben: Ich will Kunden, die sich für mich entscheiden, und zwar bewusst. Also seien Sie auch jemand, für den Kunden sich entscheiden wollen. Kunden möchten Sie lieben!

Irgendwann rollt der Ball von allein. Werde ich als Marke wahrgenommen, steigt meine Sichtbarkeit, was wiederum mein Markendasein verbessert. Die Faktoren Marke und Sichtbarkeit begünstigen sich gegenseitig.

Maik Bruns auf der BLOO:CON © Bloofusion

Maik Bruns auf der BLOO:CON © Bloofusion

Mit diesen Hilfsmitteln werde ich besser als Marke wahrgenommen

Im ersten Teil haben wir bereits über Universal Search berichtet. Das Anreichern von Meta Descriptions ist bereits ein gutes Mittel, um innerhalb der Suchergebnisse für mehr Aufmerksamkeit zu sorgen. Rich Snippets oder die Einbindung von Bewertungen sorgt für mehr Seriosität, was sehr häufig die Entscheidung für oder gegen einen Klick ist!

Geben Sie Antworten auf die richtigen Fragen! Versetzen Sie sich in die Lage ihrer potentiellen Kunden. Was geht ihnen durch den Kopf? Welches Problem können Sie für sie lösen? Die Antworten sollten auf Ihrer Webseite zu finden sein.

Um rundum eine Marke zu sein, reicht Werbung allein nicht aus. Sie brauchen Markenbotschafter, die Ihre Marke nach außen tragen. Das können Mitarbeiter, Freunde, Bekannte, Kunden, Redakteure oder Blogger sein. Die Möglichkeiten, sich ein Netzwerk aufzubauen, sind unbegrenzt!

Maik Bruns zieht Fazit

Nicht nur Menschen, sondern auch Suchmaschinen lieben Marken. Also werden Sie eine Marke! Machen Sie sich einzigartig und polarisieren Sie – nur so können Sie sich vom Wettbewerb abgrenzen. Also: Worauf warten Sie noch?

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SEO-Neuigkeiten im Jahr 2015

Was hat sich in der Suchmaschinenoptimierung getan? Wie funktioniert Linkaufbau? Welche kostenlosen SEO-Tools sind empfehlenswert?
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Mit dem dynamischen Vortrag, was es bedeutet, eine Marke zu sein, hatte Maik Bruns sich erst aufgewärmt. Voller Schwung ging es direkt zum nächsten Thema.

Online denken – Was sich in Unternehmen ändern muss

Im Jahr 2015 darf man sich nicht mehr auf die faule Haut legen und darauf warten, dass die Kunden an der Tür klingeln. „Die Zeiten haben sich geändert, aber wir haben uns noch nicht angepasst“, so Bruns. Im Jahr 2015 heißt es: Online denken!

Und das besteht nicht (nur) daraus, eine Webseite zu haben. Eine Webseite zu besitzen, bedeutet noch längst nicht, dass man auch online denkt.

Was ist wichtiger als Traffic, Links & Co.?

Der Kunde. Und zwar ein treuer Kunde. Das ist das Wichtigste, was ein Unternehmen hat, und deshalb sollte man auch etwas für ihn tun.

Treffen Sie Ihre Kunden! Halten Sie sich dort auf, wo Ihre Kunden sind.

Mögliche Berührungspunkte sind:

  • Blogs
  • Konferenzen
  • Werbeaktionen
  • Smartphone
  • E-Mail
  • Shop
  • Presse
  • Uuuund:

Social Media!

Holen Sie Ihre Kunden in den sozialen Medien ab. Natürlich kann man nicht in jedem sozialen Netzwerk Präsenz zeigen. Deshalb müssen die Netzwerke ermittelt werden, in denen sich Ihre Kundschaft tümmelt. Egal ob Facebook, Instagram, Google Plus, Twitter oder Pinterest – fragen Sie sich, welche Netzwerke am besten zu Ihren Produkten passen und trumpfen Sie dort auf. Dann kommen die Kunden von ganz allein zu Ihnen. Kümmern Sie sich dann aber auch angemessen um sie, und werfen ihnen nicht nur Produktwerbung hin.

Diese Kanäle dürfen bzw. sollen sogar miteinander verschmelzen. Teilen Sie ihrer Facebook-Community mit, warum es sich auch lohnt, Ihnen bei Instagram zu folgen.

Like

Dark Social

Immer wichtiger wird das Dark Social. Dabei handelt es sich um das gezielte Teilen eines Inhaltes mit einer anderen Person, z.B. per WhatsApp, Facebook Messenger etc.

In Zeiten von WhatsApp wird Sharing immer anonymer, denn es wird immer mehr mobil geteilt.

Maik Bruns bezieht sich auf eine Studie von Radiumone, die besagt, dass weit über die Hälfte aller globalen Shares bereits aus Dark Social Quellen stammen.

Dark Social Sharing

Grund dafür ist die zunehmende Benutzung von Smartphones. Als Unternehmen darf man diese Tatsache nicht unbeachtet lassen. Die User wollen Ihre Sachen ja teilen, nur tun sie dies heutzutage über andere Kanäle. Also müssen Unternehmen den Kunden die Möglichkeit bieten, ihre Sachen auch über Dark Social Kanäle zu verbreiten, z.B. in Form eines WhatsApp Sharing Buttons.

Sharing Buttons

Mobile Usability

In diesem Atemzug wird auch das Thema „Mobile Usability“ immer bedeutender. Das Smartphone ist unser täglicher Begleiter und Alleskönner geworden. Smartphonebesitzer nutzen ihren täglichen Begleiter z.B. für Recherchen, Kommunikation oder Sharing. Was aber auch immer mehr zunimmt, ist die Zahl der Käufe, die über das Smartphone getätigt werden. Folgende Statistik zeigt nicht nur, dass die Nutzung zunimmt, sondern dass sogar über die Hälfte der Nutzer das Smartphone für den mobilen Kauf nutzt.

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Ganz zu Recht stellt Maik Bruns die offene Frage: „Und Sie fragen sich ernsthaft, ob Sie eine an mobile Endgeräte angepasste Website brauchen?“

Eine Marke sein

An dieser Stelle sei noch einmal die Wichtigkeit betont, eine Marke zu sein. Zu polarisieren. Liebenswert zu sein. Eine Lieblingswebseite zu werden. Die Marke der Menschen zu werden.

Das kann man nur erreichen, wenn man herausragt und für etwas steht. Nur dann werden Sie auch wahrgenommen.

Falls nun ein Kollege mit der Frage zu Ihnen kommt:

 „Weißt du eigentlich, was der Aufbau einer Marke kostet?“

rät Maik Bruns Ihnen zu antworten:

„Dann rechne mal aus, was es kostet, keine zu haben!“

 

Das A&O dabei ist Ihre Webseite. Die ist Ihr Königreich, und so sollten Sie sie auch behandeln. Deshalb: Weg mit dem Marketing Blabla. Füllen Sie Ihre die leeren Worthülsen mit Leben! „Real Company Shit“ nennt Maik Bruns das. Oder: „Einfach mal geile Sachen auf die eigene Webseite bringen!“

Wie bringe ich wertvolle Inhalte auf meine Webseite?

  • Sprechen Sie mit Ihren Kunden! Binden Sie einen Chat ein oder bieten Sie eine Hotline an, so dass Sie Fragen beantworten können.
  • Haben Sie Content, der weiterhilft! Zum Beispiel Leitfäden oder Checklisten…
  • Seien Sie Experte und teilen Sie Ihr Wissen mit!

Schreiben Sie nicht immer nur über Ihr Produkt. Das ist nicht das, was die Leute wirklich wissen wollen. Der Kunde möchte das Drumherum verstehen.

SEO darf keine Extrawurst sein

Verbinden Sie Ihr Online- und Offline Marketing. Führen Sie sich die Tipps zu Herzen, die wir Ihnen in Teil 1 und Teil 2 an dieses gelegt haben und integrieren sie dieses in Ihren Marketing-Mix. Eigentlich ist es gar nicht so schwer. Ein paar Rich Snippets hier, ein bisschen AdWords da… Wer dem Online Marketing traut und vor allem sich traut, dieses einzusetzen, wird schnell Erfolge sehen. Im Jahr 2015 heißt es: Online denken.

Als Fazit sagt Maik Bruns

„Freuen Sie sich nicht, wenn Sie einen zufriedenen Kunden haben. Freuen Sie sich erst, wenn er gerne zu Ihnen zurückkommt!“ Denken Sie aus sich des Kunden und geben Sie ihm das, was er will. Entwickeln Sie eine Strategie, um den Faden nicht zu verlieren und Ihr Ziel stets vor Augen zu haben. Dann schaffen Sie es, sich von der Konkurrenz abzuheben. „Und machen Sie es nicht für sich. Machen Sie es für den Kunden.“

 

Den Block abschließend sprach Markus Hövener über das Thema:

Corporate Blogs – Strategien für erfolgreiche Blogs

Markus Hövener auf der BLOO:CON © Bloofusion

Markus Hövener auf der BLOO:CON © Bloofusion

Als Unternehmen einen Blog zu erstellen, scheint für viele das Geheimrezept zu sein, um schnell mehr Inhalte auf der eigenen Webseite zu platzieren.

Was sind die Vorteile eines Blogs?

In einem Blog kann am besten verlinkt werden. Einerseits stärkt ein Blog die interne Linkstruktur; idealerweise verlinken jedoch auch Externe auf den Unternehmensblog, was sich positiv auf die Sichtbarkeit auswirkt.

Man kann Bereiche abdecken, die sich auf meiner Seite nicht gut abdecken lassen. Beispielsweise auf Produktseiten beschreibt man die Fakten eher kurz und knapp, natürlich auch Marketing-typisch, wohingegen man in einem Blog Themen auch mal hinterfragen, abwägen und auch kritisieren kann. So ist es möglich, ein Thema viel stärker auszuweiten um somit weitere Suchbegriffe abzudecken.

Bezogen auf den Punkt „Brandaufbau“ bietet ein Blog die Gelegenheit, sich als thematische Autorität zu etablieren. Außerdem lassen sich durch einen Blog soziale Signale erzeugen. Denkt man abteilungsübergreifend, lässt sich ein Unternehmensblog auch sehr gut von der Personalabteilung, der Presse, vom Vertrieb usw. nutzen.

In Höveners Vortrag ging es vorranging um das Thema:

Wie kann ich mit meinem Unternehmensblog Links generieren?

Dazu ging er exemplarisch vor und nahm prominente Beispiele von Corporate Blogs unter die Lupe. Eine Analyse ergab erschreckenderweise, dass viele Blogs extrem schlechte Verlinkungen erzielen.

Wie kann man das besser machen?

Blogger einbeziehen

Fashion ID Blog

Peek und Cloppenburg rief den Fashion ID Blog ins Leben, auf dem echte Fashionblogger dazu aufgerufen wurden, über Mode zu berichten. Problematisch dabei war, dass P&C die Schreiber in den Teilnahmebedingungen dazu aufforderten, den Beitrag auf dem Fashion ID Blog auf ihrem eigenen Blog zu verlinken. Die Aufforderung zum Verlinken ist laut Google abstrafungswürdig.

Infografiken erstellen

Infografiken funktionieren – was das Teilen angeht – ziemlich gut. Bieten diese interessante Inhalte, ist die Wahrscheinlichkeit, ehrliche Backlinks zu erhalten, gar nicht mal so gering. Tipp: Nicht übertreiben mit den bunten Bildchen.

Community zur Mitarbeit aufrufen

Notebooksbilliger.de, die laut Hövener mit ihrem Blog „nahezu alles richtig“ machen, ließen ihre treue Community Namensvorschläge für einen Laptop einreichen. Diese Methode ist gut, um im Internet ins Gespräch zu kommen, allerdings ist hier Vorsicht geboten. Eine solche Aktion kann auch nach hinten losgehen und einen Shitstorm mit sich ziehen.

Blog Notebooksbilliger

Neue Produkte ankündigen

Das bietet sich vor allem für Online Shops an, die auf ein (von der Community heiß ersehntes) Produkt und dessen Lieferzeiten aufmerksam machen möchten. Hier sollte man darauf achten, dass man wirklich nur Highlights ankündigt, sonst nervt diese Art von Content eher.

Unternehmensneuigkeiten

Ihr Online-Shop hat nun auch eine Filiale in Berlin eröffnet? Toll! Teilen Sie das der Community mit. Die Berliner warten bestimmt schon sehnsüchtig drauf und werden es im Internet teilen, um es ihren Freunden zu erzählen.

Lustiges

Wenn es sich anbietet, sind lustige Beiträge prinzipiell etwas, das Menschen gern teilen. Oft passt das gut zu bestimmten Tagen, z.B. dem ersten April. Deshalb der Tipp: Redaktionsplan erstellen!

Umgang mit Shitstorms / Krisenkommunikation

Vor einem Shitstorm fürchtet sich jedes Unternehmen, doch geschützt davor ist niemand. Wen es trifft, dem sei eines geraten: Reagieren Sie darauf! So wie z.B. Zalando, die nach einer ZDF-Reportage über Mitarbeiterausbeutung bei Zalando dazu Stellung nahmen. So etwas wird gern gesehen und sogar auch gern geteilt. In diesem Fall berichtete beispielsweise Internetworld darüber.

Natürlich ist nicht jeder Tipp für jeden geeignet. Prinzipiell sollte man sich bei jeden Blogbeitrag die Frage stellen: Wen könnte das interessieren? Anschließend kann man das Seeding angehen, z.B. indem man diejenigen kontaktiert, die darüber berichten könnten. Der Aufbau eines Netzwerkes ist essentiell für eine schöne Linkstruktur.

Ein Blog ist für die Kommunikation da! Generell ist es empfehlenswert, Artikel zu planen. Doch auch kurzfristige und zeitnahe Einträge eignen sich, um die Bindung zu den Lesern aufzubauen.

Lohnt sich ein Corporate Blog für mein Unternehmen?

Bevor man sich für einen Unternehmensblog entscheidet, sollte man sich folgende Fragen stellen:

  • Wer sind meine Multiplikatoren?
  • Wollen meine Blogger verlinken?
  • Habe ich die richtigen Inhalte für einen Blog?
  • Kennen die Multiplikatoren meine Inhalte?

Diese Fragen sollte man gründlich abwägen, damit der Blog nicht ins Leere läuft.

Tipps für Corporate Blogger

  1. Produzieren Sie lieber ein großes, gutes Stück Content als 20 Mal Kleinkram!
  2. Erstellen Sie nützlichen und/oder unterhaltsamen Content für den Multiplikator
  3. Sprechen Sie nicht immer nur über Ihr Produkt! Unkommerziell ist besser. Produzieren Sie Inhalt, der einen Nutzwert hat.
  4. Stecken Sie viel Zeit in Analyse und Planung, es gibt dafür tolle Tools.
  5. Denken Sie daran: Auch die großen Unternehmen haben es schwer.

Markus Höveners Fazit

Blogs sind absolut keine Selbstläufer. Überlegen Sie vorher gründlich, ob sich ein Blog für Sie lohnt und sich die Mühe somit ausgezahlt macht. Blogs eignen sich nicht für jeden. Deshalb sollten Sie sich fragen: Kann ich Inhalte generieren, die zu meinem Unternehmen passen und die die Internetcommunity interessant findet?

 

Unser Fazit

Die Kollegen von Bloofusion haben ihr Niveau gehalten und drei weitere tolle und spannende Vorträge mit viel Mehrwert an das Publikum weiter gegeben. Wir haben uns zwar bereits vor der BLOO:CON für das Bloggen entschieden, haben jedoch sehr viele Tipps mitgenommen, die wir noch nicht bedacht hatten. Es geht ja schließlich darum, bereits bestehende Konzepte neu zu überdenken. 😉

 

Im vierten Teil unseres Recaps geht es passenderweise um Content. Wie erstelle ich Content, der richtig rockt? 10 spannende Beispiele beweisen, dass man mit dem richtigen Content schnell eine große Zielgruppe erreichen kann. Davon kann sich bestimmt jeder eine Scheibe abschneiden.

Aber auch die anderen beiden Teile unserer Zusammenfassungen sind sehr spannend. Der erste Teil erklärt, welche Neuerungen es im SEO-Bereich gegeben hat. Wenn Sie sich für Suchmaschinen-Werbung (SEA) interessieren, dürfen Sie Teil zwei nicht verpassen.

 

Hier geht's zum Artikel

SEA-Neuigkeiten im Jahr 2015

Welche neuen Google AdWords Features gibt es? Was ist Remarketing und wie nutze ich es? Welche Möglichkeiten bietet mir Google Shopping?
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So funktioniert Online Marketing im Jahr 2015 Teil 3: Unser Recap der BLOO:CON
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