pagespeed ranking

Websites mit zu langen Ladezeiten nerven die Nutzer und nötigen sie dazu, den Ladevorgang abzubrechen. Einschlägigen Studien zufolge erwartet die Hälfte der User heutzutage eine Performance von unter zwei Sekunden. Ganze 40 % geben auf, wenn sie länger als drei Sekunden warten müssen.

WebPagetest: Werkzeug aus dem Google-Sortiment

Mittlerweile gibt es etliche Tools, mit deren Hilfe Seitenbetreiber herausfinden, woran es hakt. Ein besonders mächtiges ist der WebPagetest. Die Analyse umfasst unter anderem die Ladezeiten aller einzelnen Seitenelemente, die zusätzlich aufgebauten Verbindungen zu Drittanbietern und die verschobenen Datenmengen. Die Zugriffe kann man zudem unter unterschiedlichsten Bedingungen wiederholen.

Die für die Diagnostik extrem aufschlussreichen Ergebnisse bereitet WebPagetest übersichtlich grafisch auf. Zudem werden die wichtigsten kritischen Faktoren nach dem Test in Ampelfarben auf der Startseite angezeigt. Die Entwickler geben zu, dass die schiere Masse der Analysedaten zunächst „intimidating“ (einschüchternd) wirken kann. Eine umfangreiche Dokumentation gibt – allerdings auf Englisch – erste Hilfestellung bei der Interpretation. Die ist auch bitter nötig: So besteht z.B. der Unterschied zwischen „Document Complete“ (Dokument vollständig) und „Fully Loaded“ (Fertig geladen) daran, dass das Erste einen Ladezustand misst, in dem die Seite bereits da ist, aber noch keinen weiteren Code ausgeführt hat (namentlich JavaScript), während „Fully Loaded“ heißt, dass die Seite ladetechnisch zur Ruhe gekommen ist und 2 Sekunden lang keine Netzaktivität mehr gefordert hat. Auch die Schritte bis dahin lassen sich sehr genau nachvollziehen: „First Byte“ (Erstes Byte) misst die Reaktionszeit des Servers und „Start Render“ (Erste Anzeige) ist die Zeit, bis sich im Browser des Users überhaupt etwas tut, also bis zum Beginn (!) des Seitenaufbaus.

Web Page Speed Test

Eins nach dem anderen: Ansätze zur Optimierung

Sinnvoll ist es, die Stichpunkte abzuprüfen, die Google den Webseiten-Entwicklern als „Regeln für eine höhere Geschwindigkeit“ an die Hand gibt. Als problematisch erweisen sich beispielsweise oft zu langsam antwortende Server, ein Übermaß an verwendeten Ressourcen oder unguter JavaScript-Code.

Dass sich der Suchmaschinenmarktführer Google bereits seit geraumer Zeit für ein schnelleres Web einsetzt, ist bekannt. Das dürfte sich irgendwann auch im Ranking niederschlagen: Ende Februar 2015 war Kumar Neeraj Kayastha zufällig auf ein Wörtchen in den Google-Suchergebnissen gestoßen, das es in sich hat: „SLOW“ stand da neben manchen Web-Adressen in weißer Schrift auf rotem Grund. Von Plänen, dass der Google langsame Seiten künftig in den Trefferlisten kenntlich machen wolle, ist zwar nichts bekannt. Was nicht ist, kann aber schneller werden, als manchen lieb ist.

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