Was ist Native Advertising?

Unter Native Advertising (dt.: natürliche/native Werbung) versteht man Werbung, die wie ein journalistischer Inhalt wirken soll. Sie wird von der Form und dem Inhalt der Seite angepasst und soll so im Idealfall dem Konsumenten nicht als Werbung auffallen.

Formen von Native Advertising

Eine verwandte Form von Native Advertising in den Printmedien nennt man „Advertorials“. Auch hier wird die Werbung dem Umfeld angepasst, um als redaktioneller Artikel zu wirken.
Im Internet sind bekannte Formen des Native Advertising zum Beispiel Google AdWords, bei denen Anzeigen über den normalen Suchergebnissen und im selben Layout angezeigt werden, um den Eindruck zu erwecken, dass sie zu den normalen Suchergebnissen gehören.
Auch bei Twitter, Facebook oder Tumblr werden bezahlte Inhalte zwischen den normalen Inhalten eingefügt. Ein anderes Beispiel ist Video Ads auf YouTube.
Außerdem gibt es Native Advertising auch auf Nachrichtenseiten oder Onlinemagazinen.

Kennzeichnung von Native Advertising

Um die Anzahl der Klicks auf Native Ads zu erhöhen und die Banner Blindness gering zu halten, sind die Anzeigen nur durch Begriffe wie „Sponsored Post“ oder „Featured Partner“ gekennzeichnet. Diese sind meist nur sehr klein in einer Ecke zu sehen.

Vorteile von Native Advertising

Layout und Inhalt werden dem Zielmedium angepasst und werden somit vom Rezipienten kaum als Werbung wahrgenommen. Die Zielgruppe liest Advertorials gern und aufmerksam, da sie den Interessen bzw. dem Informationsbedürfnis dieser entspricht. Das stärkt die Markenwahrnehmung des beworbenen Unternehmens oder Produkt. Im besten Fall kommentieren, liken oder teilen die Leser die Werbung sogar freiwillig. Die zielgruppengenaue Ansprache im Native Advertising hat den Vorteil, dass es kaum Streuverluste gibt. Native Advertisement-Artikel erscheinen sogar in den Suchergebnissen, da sie von Google indiziert werden. Demnach werden sie auch bei aktiviertem AdBlocker weiterhin angezeigt.

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