Neue Funktionen bei Google Search Console

Google betreibt schon seit über zehn Jahren ein Portal für Webmaster, das alle Tools, Informationen und Einstellungen auflistet, die für die Positionierung der eigenen Website in den Suchergebnissen wichtig sind. Vor zwei Jahren wurde aus diesen sog. Webmaster Tools die wesentlich verbesserte Google Search Console, ohne allerdings die bestehenden Probleme mit dem Design des Portals zu beheben. Google liefert hier zwar Daten, die Webmaster für ihre Arbeit brauchen, aber viele klagen über die mangelnde Benutzerfreundlichkeit.

Google will das nun ändern, indem es der Search Console ein neues Design und neue Funktionen gibt. Die überarbeitete Benutzeroberfläche wurde schon Mitte Juli vorgestellt. Google will Webmastern dadurch mehr Informationen und mehr Handlungsmöglichkeiten für die Suchmaschinenoptimierung an die Hand geben. Außerdem sollen so schnellere Feedback-Schleifen zwischen dem einzelnen Webmaster und der Suchmaschine ermöglicht werden.

Nach der Benutzeroberfläche folgen nun zwei weitere Neuerungen für die Google Search Console. Google stellt diese beiden neuen Funktionen zunächst ausgewählten Kunden in einer Beta-Version zur Verfügung, hat aber noch keinen Zeitpunkt genannt, zu dem sie auch allen anderen Webmastern zur Verfügung stehen.

Indexierungsstatus mit Lösungsvorschlägen

Die erste Funktion ist der Index Coverage Report: Hier erhalten Webmaster eine Übersicht über die Seiten, die Google indexiert hat. Das neue Tool listet nicht nur die Zahl der im Index erfassten Seiten, es gibt auch genauere Informationen darüber, wieso manche Seiten nicht in den Index gelangt sind. Der Report zeigt nicht mehr wie bisher eine einfache Tabelle zum Indexierungsstatus, sondern liefert anschauliche grafische Darstellungen und Kurvendiagramme. Hinzukommen Beispielseiten, auf denen die Google-Macher typische Probleme und Lösungswege aufzeigen. Das Tool bietet darüber hinaus eine Übersicht über die einzelnen Webauftritte, die ein Webmaster betreut sowie deren jeweiligen Indexierungsstatus.

Prüfberichte für mobile Seiten

Die zweite Funktion macht im Prinzip dasselbe, beschäftigt sich aber mit den Accelerated Mobile Pages (AMP), also den speziell für mobile Endgeräte optimierten Seiten, und hilft dabei, Probleme in den entsprechenden Seiten zu erkennen und zu lösen. Der AMP Fixing Flow Report versammelt den jeweiligen AMP-Status aller betreuten Webauftritte und gruppiert alle gleichzeitig nach den aufgetretenen Fehlern. Webmaster können sich daraufhin jedes einzelne Problem und die Seiten, auf denen es auftritt, genauer ansehen. Auch hier bietet Google dann Lösungsvorschläge an. Wenn man die Probleme behoben hat, kann man die Verifizierungsfunktion anklicken. Google erfasst die Seite dann erneut. Außerdem hält die Suchmaschine den Nutzer über den Fortschritt auf dem Laufenden und aktualisiert den Flow Report, sobald die eingebauten Problemlösungen überprüft worden sind.

Aufgaben- und Arbeitsteilung

Die Verantwortlichen bei Google bemühen sich gleich um mehrere Verbesserungen bei der Erledigung der SEO-Aufgaben. In beiden Fällen sortiert die Search Console die Probleme nach der zugrunde liegenden Ursache. Das Beheben des Fehlers wird dann in einzelne Aufgaben zerlegt, zu der die Search Console jeweils den aktuellen Status anzeigt. Webmaster können auch sehen, ob Google ihre Problemlösungen schon erfasst und bewertet hat.

Außerdem sollen sich die neuen Funktionen besser in den Arbeitsablauf des Unternehmens einfügen lassen. Der Suchmaschinenriese hat verstanden, dass in den meisten Unternehmen mehrere Personen mit der Suche und dem Beheben von Fehlern befasst sind. Deswegen stellt Google nun auch die Möglichkeit bereit, Problemanzeigen und Arbeitsergebnisse unter verschiedenen Anwendern zu teilen. Das würde beispielsweise virtuellen Teams, deren Mitglieder an verschiedenen Standorten arbeiten, die Zusammenarbeit erleichtern.

Fazit: Neue SEO-Features – hoffentlich bald für alle!

Vor allem will Google für ein rascheres Feedback zwischen Webmastern und Suchmaschine sorgen. „Wir haben einen Mechanismus eingebaut, der eine schnelle Überprüfung der Reparaturen ermöglicht, ohne dass man lange warten muss, bis Google die Seite neu erfasst hat, nur um dann zu erfahren, dass das Problem immer noch nicht gelöst ist“, schreiben John Mueller und das Google Console Team in Googles Webmaster Central Blog. Stattdessen prüft Google die Reparaturen sofort und erfasst Seiten schneller, deren Probleme gelöst sind. Die Testwerkzeuge liefern außerdem auch Beispiele für korrekten Code und zeigen eine Vorschau davon, wie die überarbeitete Seite im Web erscheint.

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