Target hit in the center by arrows

Sie möchten potenzielle Kunden erreichen, die sich bereits auf unterschiedlichen Webseiten nach ähnlichen Produkten oder Dienstleistungen erkundigt haben? Dann ist das Google-Display-Netzwerk genau der richtige Weg dafür. Webseitenbetreiber aus verschiedenen Branchen stellen freie Werbeflächen auf ihrer Website zur Verfügung, damit dort Werbeanzeigen platziert werden können. In dem Screenshot sehen Sie das Beispiel des Autohändlers Stopka aus Hannover. Die Anzeige wurde auf der Webseite von Auto Scout 24 platziert.

Google Display Netzwerk Beispiel

Anzeigen aus dem Google-Display-Netzwerk werden in der Regel auf größeren Webseiten eingeblendet, doch auch private Werbeauftritte (wie z.B. Blogs) verfügen häufig über solche Werbeflächen.
Voraussetzung ist die Integration von Google AdSense, denn nur dann können Werbeanzeigen dort geschaltet werden. Im Anschluss zahlt Google den Webseitenbesitzern einen Betrag aus, wenn auf die Anzeigen geklickt wurde. Mobile Websites und Apps können ebenfalls mit Anzeigen versehen werden. Im Google-Display-Netzwerk lassen sich neben regulären Textanzeigen auch Anzeigen mit Farbe, Animation oder als Video aufmerksamkeitsstärker einbinden.

Das Display-Netzwerk eignet sich besonders, wenn:

  • Sie neue oder unbekannte Produkte in den Markt einführen möchten
  • Sie die Bekanntheit Ihrer Marke steigern möchten und auf eine große Reichweite zählen
  • Sie das Interesse Ihrer Kunden für Ihre Produkte oder Dienstleistungen wecken möchten

Um die richtige Zielgruppe auf den vielen verfügbaren Webseiten mit Ihren Anzeigen zu erreichen, bietet das Google–Display-Netzwerk unterschiedliche Targeting-Möglichkeiten. Targeting bedeutet so viel wie Zielgruppenansprache.

Kontext-Targeting

Bei dem Kontext-Targeting werden Ihre Anzeigen nach Keywords ausgesteuert. Wählen Sie die Keywords, die thematisch zu Ihrer Branche passen. Google überprüft im Anschluss die Webseiten im Display-Netzwerk nach inhaltlich passenden Bezügen zu diesen Keywords, um Ihre Anzeigen auf den Webseiten zu schalten.

Interessen-Targeting

Das Interessen-Targeting im Google-Display-Netzwerk basiert auf dem Nutzerverhalten Ihrer Kunden im Internet. Der Kunde wird bei seinen Suchanfragen in bestimmte Interessenkategorien eingeteilt. Auch nach einer Suchanfrage bleibt der Kunde automatisch in einer Interessenkategorie. Passt der Kunde in Ihre gewählten Kategorien, spielt es keine Rolle, mit welchem Thema sich die bewerbende Webseite beschäftigt. Es zählt lediglich das Nutzerprofil.

Themenbezogenes Targeting

Das themenbezogene Targeting ähnelt dem Targeting nach Interessenkategorien, jedoch basiert die Themenauswahl auf Webseiten. Es kann jede Seite im Google–Display-Netzwerk ausgewählt werden, die mit den von Ihnen gewählten Themen im Zusammenhang steht.

Placement-Targeting

Die Ausrichtung Ihrer Anzeigen nach Placements bedeutet, dass Sie explizit Webseiten auswählen, auf denen Sie mit Ihrer Anzeige erscheinen möchten. Ist Ihnen im Vorfeld bereits bekannt, welche Seiten von Ihren Kunden häufig besucht werden, können diese mit in die Liste aufgenommen werden. Sie erreichen Ihre Zielgruppe definitiv zum richtigen Zeitpunkt. Bei einer  Kombination aus Kontext und Placement-Targeting sucht sich Google auf denen von Ihnen ausgewählten Webseiten die passenden kontextbezogenen Themen.

Remarketing

Das Remarketing bietet Ihnen vielfältige Möglichkeiten, um das Interesse Ihrer Kunden erneut zu wecken. Ihre Anzeigen werden den Kunden angezeigt, die Ihre Website schon einmal besucht haben und sich nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen erkundet haben. Besuchen diese Kunden im Nachgang eine Webseite, die sich im Google-Display-Netzwerk befindet, so erscheint eine Anzeige, die ihn an Ihr Produkt erinnert.

Ablauf Remarketing

Die Technik dahinter besteht aus so genannten Remarketing-Listen. Besucht ein Internetnutzer Ihre Webseite, wird er anhand von Cookies Ihrer Remarketing-Liste hinzugefügt. Die Anzeigen können auf Basis der Listen angepasst werden. Sie sprechen Ihren Kunden damit ganz gezielt an. Im besten Fall besucht der Nutzer Ihre Seite erneut und wird Ihr Kunde.

Remarketing Google Display Netzwerk

In diesem Beispiel erhält der Nutzer eine Remarketing-Anzeige von Lufthansa, nachdem er dort nach Flügen schaute.

Doch behalten Sie im Hinterkopf: Kunden fühlen sich schnell von so einer Art Werbung verfolgt. Das könnte sich unter Umständen negativ auf Ihre Kampagne auswirken. Abhilfe schafft das Frequency-Capping, mit dem die Häufigkeit der Anzeigeneinblendungen eingeschränkt werden kann.
Mehr zum Thema Remarketing erfahren Sie in unserem Blogbeitrag zum Thema: Wie man Remarketing effektiv in die AdWords-Strategie einbaut.

Fazit

Das Google-Display-Netzwerk eignet sich besonders, um die Markenbekanntheit zu steigern. Mit individuell gestalteten Video-, oder Bildanzeigen hinterlassen Sie bei Ihren potenziellen Kunden einen bleibenden Eindruck. Das Display-Netzwerk umfasst sowohl sehr große als auch unzählig kleine Webseiten. Die unterschiedlichen Targeting-Möglichkeiten helfen dabei, die Zielgruppe zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu erreichen. Durch eine Kombination der verschiedenen Targeting-Möglichkeiten ist eine genaue und zielgerichtete Anzeigenschaltung möglich. Um die Effektivität Ihrer Kampagne zu messen, bietet das Kundencenter von Google die Möglichkeit, verschiedene Berichte einzusehen. Anschließend kann die Ausrichtung so angepasst werden, dass Sie möglichst wenige Streuverluste erzielen und Ihre Präsenz im Internet gesteigert wird.

 

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