AdWords App Marketing

Viele Unternehmen ahnen nicht einmal, dass eine eigene App ihr Marketing beflügeln könnte: „Wie zum Teufel soll das denn wieder gehen?“ – Dabei machen es gleich mehrere Trends ratsam, sich jetzt damit zu beschäftigen. Und eine neue Kampagne von Google übernimmt auch noch den bisher etwas mühseligen Job, eine solche Unternehmens-App unters Volk zu bringen, sprich: so dafür zu werben, dass sie wirklich auf die Mobilgeräte potenzieller Kunden kommt.

Apps signalisieren: Wir sind nützlich für dich

Es gibt eine ganze Reihe sinnvoller Gründe für eine eigene Firmen-App. Immer mehr Verbraucher nutzen auch bei Konsumentscheidungen ihre Mobilgeräte. Dabei spielen Apps eine wachsende Rolle. Apps können aber auch einfach in vielen Situationen im Alltag hilfreich sein – das verschafft Ihnen Sympathien. Und von diesem Bonus profitiert wiederum die Marke hinter der App. Dafür gibt es pfiffige Ideen, die überraschend preiswert umsetzbar sind. Wie, was, für wen und welche Branche – das kann eine gute Mediaberatung für das jeweilige Unternehmen herausfinden.

Außerdem ist gerade ein Grund weggefallen, der bisher viele Firmen von einer eigenen App abgehalten hat: nämlich der Marketing-Aufwand für die App selbst. Google bietet seit September „Universelle App-Kampagnen“ an. Das neue Angebot hat zwei Vorteile: Ähnlich wie bei anderen AdWords-Anzeigen bestimmt der Anzeigenkunde selbst, wie viel er pro tatsächlichem Download zahlt. Und sobald die wenigen Vorgaben für Google eingegeben sind, funktioniert die Kampagne quasi vollautomatisch: Fire and forget.

Anzeigen auf vier Kanälen – dann, wenn der Nutzer Interesse zeigt

Voraussetzung für diese Kampagnen ist ein Google-AdWords-Konto. Wer sich mit Schrecken daran erinnert, dass hier so viel von den richtigen Keywords abhängt, kann sich zurücklehnen: keine Keywords für App-Kampagnen! Dafür allerdings vier alternative Kurztexte, die Google nach bestem Wissen und Gewissen je nach Nutzer verwendet. Bei je 25 Zeichen maximale Länge ist hier allerdings etwas Texterkunst gefragt. Optional ist zusätzlich noch ein YouTube-Video möglich. Die Anzeigen erscheinen

    • bei der Google-Suche,
    • in Google Play,
    • auf YouTube und
    • im Google Display Netzwerk (GDN).

Google verspricht, mit einem lernfähigen System die Anzeigen so zu variieren bzw. zu platzieren, dass die Download-Rate kontinuierlich optimiert wird. Logischerweise ist dabei auch die Höhe des Gebots pro Download bzw. Tag ausschlaggebend. Tipps für die Bieterstrategie (es sind dieselben wie bei AdWords) finden sich auf der angegebenen Supportseite von Google ebenso wie Verweise zum (eigentlich unkomplizierten) Vorgang, eine Kampagne zu starten und z.B. Statistiken über den Erfolg zu führen.

Fazit: Marketing von der Stange, nur weil es jetzt bequemer ist?

Ja, mobil ist Trend, Apps sind Trend, und Google weiß fast alles. Dennoch bleibt der eigentliche Schlüssel zum coolen Auftritt auf dem Markt die eigene oder vom Profi entwickelte coole Idee. Denn die App selbst ist es, die bei potenziellen Kunden ankommen muss. Sonst zahlt man für Downloads, die in den Geräten Staub ansetzen, aber kein Geschäft bringen.

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