Das Örtliche, Das Telefonbuch, Gelbe Seiten

Die Suche ist wohl so alt wie die Menschheit selbst. Natürlich hat sich die Suche verändert – nicht nur was, sondern auch wie wir suchen, ist einem Wandel unterworfen. Mittlerweile fragen wir wie selbstverständlich Alexa und andere Sprachassistenten, wie das Wetter wird oder wo das beste Restaurant in der Nähe ist. Aber deshalb haben Das Örtliche, Das Telefonbuch und Gelbe Seiten, im Fachjargon auch Verzeichnismedien genannt, noch lange nicht ausgedient.

92 Prozent der Deutschen nutzen Verzeichnismedien

Im vergangenen Jahr haben 92 Prozent der Deutschen mehr oder weniger regelmäßig Verzeichnismedien auf der Suche nach geschäftlichen und privaten Kontaktinformationen genutzt. Das hat die von den Branchenverbänden [vdav] und vft gemeinsam beim Marktforschungsinstitut IPSOS in Auftrag gegebene Nutzerstudie ergeben. Mit 49,1 Prozent hat fast die Hälfte der Befragten zur gedruckten Ausgabe von Das Örtliche, Das Telefonbuch und Gelbe Seiten gegriffen. Fast ebenso viele (48,1 %) nutzen allerdings auch die Online-Angebote per PC, 29,6 Prozent tun dies mit dem Smartphone. Immerhin 10,5 Prozent rufen die Auskunft an, um geschäftliche oder private Kontaktdaten zu finden.

Bekanntheit der Marken ist nach wie vor groß

Fast jeder Deutsche kennt die drei Marken Das Örtliche, Das Telefonbuch und Gelbe Seiten. Laut einer repräsentativen GfK-Studie ist Das Örtliche 90,8 Prozent der befragten Deutschen ab 16 Jahren ein Begriff. 89,4 Prozent kennen Das Telefonbuch und die Marke Gelbe Seiten kann sich über eine Bekanntheit von sogar 92,9 Prozent freuen.

Vorsprung vor Google für Gewerbetreibende

Im Vergleich zu Google genießen die Marken einen deutlichen Vorsprung: In Relation zur Suchmaschine nehmen Nutzer von Das Örtliche, Das Telefonbuch und Gelbe Seiten häufiger Kontakt mit einem gewerblichen Anbieter auf, nachdem sie dort recherchiert haben. 63, 62 bzw. 57 Prozent der gewerblichen Suchen führen bei den Verzeichnismedien zu einer Kontaktaufnahme, bei Google sind dies 52 Prozent.

Und auch der Erfolg der gewerblichen Suche spricht für sich: 327 Euro bzw. 337 Euro geben Nutzer bei Das Örtliche und Das Telefonbuch im Schnitt nach einer gewerblichen Kontaktaufnahme aus. Bei Gelbe Seiten liegt der Wert sogar bei 893 Euro. Google kommt hier auf einen Schnitt von 300 Euro.

Bei Das Örtliche sind 56 Prozent dieser Käufer auch tatsächliche Neukunden für den gewerblichen Anbieter. Bei Das Telefonbuch liegt der Wert bei 55 Prozent, bei Gelbe Seiten können sich Kunden darüber freuen, dass ihr Eintrag ihnen zu 68 Prozent Neukunden beschert.

Darüber hinaus sind 80 bzw. 79 Prozent der Nutzer von Das Örtliche bzw. Das Telefonbuch und 73 Prozent der Nutzer von Gelbe Seiten mit den Suchergebnissen nach gewerblichen Anbietern dann auch zufrieden oder sehr zufrieden. Für Google liegt dieser Wert bei vergleichbaren 75 Prozent.

Fazit

Verzeichnismedien wie Das Örtliche, Das Telefonbuch und Gelbe Seiten können durchaus neben Google & Co. bestehen. Bei der gewerblichen Suche liegen sie sogar vorn: Hier liefern die Verzeichnismedien, ob nun gedruckt oder online, zuverlässig und übersichtlich Treffer, die auch zu besseren Kaufergebnissen führen. Deshalb sollten Firmen und Freiberufler nicht nur einen Eintrag in Das Örtliche, Das Telefonbuch und Gelbe Seiten haben, sondern am besten auch Werbung in den Verzeichnismedien buchen.

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