Sieben Tipps

Mit Facebook-Werbeanzeigen können Sie bereits mit einem kleinen Budget in relativ kurzer Zeit eine Vielzahl von Facebook-Nutzerinnen und -Nutzern erreichen. Die Einblendung einer Facebook-Werbeanzeige allein führt jedoch nicht automatisch zu einer Conversion.

  • Was genau ist eigentlich eine Conversion?

    Eine Conversion beschreibt eine Handlung, die ein Nutzer oder eine Nutzerin auf Ihrer Webseite ausführt – dies kann zum Beispiel der Kauf eines Produktes, eine Registrierung/Anmeldung, das Hinzufügen eines Artikels in den Einkaufswagen oder das Anzeigen einer bestimmten Seite sein. Wir haben für Sie Tipps von Social Media Examiner zusammengestellt, damit Sie die Conversions Ihrer Facebook-Werbeanzeigen erhöhen können.

Mit diesen Tipps erreichen Sie eine höhere Conversion:

1. „Damit“-Botschaften

Bei der textuellen Gestaltung Ihrer Facebook-Werbeanzeige sollten Sie stets darauf abzielen, Ihre Werbebotschaft so zu formulieren, dass potenziellen Kunden ein Mehrwert geboten wird. Anstelle einer Hervorhebung von bestimmten Merkmalen Ihres Produktes oder Ihrer Dienstleistung sollten Sie sich darauf fokussieren, die Vorteile für den Nutzer oder die Nutzerin hervorzuheben. Die Einbindung eines „damit“ in Verbindung mit dem jeweiligen Merkmal kann hierbei helfen, um die Vorteilskommunikation zu realisieren.

  • Zum Beispiel: „Sichere dir jetzt einen persönlichen Beratungstermin in unserem Fitnessstudio, DAMIT du mit einem individuell abgestimmten Trainingsplan deine körperlichen Ziele schnellstmöglich erreichst.“

2. „Ja“- Fragen

Streuverluste können mit Hilfe von Facebook-Werbeanzeigen so gering wie möglich gehalten werden. Deshalb ist es enorm wichtig, dass Sie Ihre Zielgruppe so präzise wie möglich ansprechen. Eine einfache Strategie besteht darin, Ihren Anzeigentext mit einer Fragestellung zu polarisieren: „Sie sind auf der Suche nach einem Immobilienmakler?“ Jeder, der diese Frage mit „Ja“ beantworten kann, fühlt sich direkt angesprochen. Somit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein Nutzer oder eine Nutzerin Ihren Anzeigentext bis zum Ende durchliest und anschließend klickt. Im Gegenzug werden Nutzerinnen und Nutzer, die diese Frage mit „Nein“ beantworten würden und somit nicht Ihrer Zielgruppe entsprechen, die Anzeige sehr wahrscheinlich nicht klicken. Durch diesen einfachen Trick erreichen Sie Ihre Zielgruppe ohne Streuverluste und Sie können ineffiziente Budgetausgaben vermeiden.

3. Gemeinsame Interessen

Gemeinsame Interessen verbinden. Um Ihre Zielgruppe so präzise wie möglich anzusprechen, sollten Sie gemeinsame Interessen/Merkmale unbedingt im Anzeigentext erwähnen. Insbesondere Nutzer, die Ihr Unternehmen oder Ihre Marke bisher noch nicht kennen, können sich dadurch leichter mit Ihnen identifizieren. Zum Beispiel: „Sie lieben Outdoor Sport?“ „Alle Mountainbike-Fans aufgepasst, nur heute sparen Sie 25 % auf unsere Sportkollektion.“

4. Bringen Sie Zahlen zum Einsatz

Insbesondere jene Facebook-Werbeanzeigen, die mehrere Zeilen Text beinhalten, können sich durch den Einsatz von Zahlen vom Rest hervorheben. Bringen Sie Zahlen in Ihren Anzeigentext ein, sofern die Möglichkeit besteht. So können Sie schnell und einfach die Aufmerksamkeit Ihrer Zielgruppe und zugleich Glaubwürdigkeit erregen.

  • Zum Beispiel: „Zahlen Sie bei heutigem Vertragsabschluss nur 19,90 € Monatsbeitrag statt 25,90 €.“ „Sparen Sie 25 % beim nächsten Einkauf.“

Facebook-Werbeanzeigen, Beispiel für Zahlen in einer Anzeige, Quelle: facebook.de

Beispiel für Zahlen in einer Anzeige, Quelle: facebook.de

5. Eindeutiger Call-to-Action (CTA)

Dem Nutzer sollte direkt beim Sichten der Facebook-Werbeanzeige klar sein, was er tun soll. Um Ihrer Zielgruppe möglichst schnell und einfach zu veranschaulichen, welche Handlungsaufforderung gewollt ist, nutzen Sie nur einen einzigen CTA in Ihrer Werbeanzeige. Das ausgewählte CTA-Element sollte zum einen im Anzeigentext erscheinen und zum anderen unbedingt auf dem Button der Facebook Ad erscheinen, um die Interaktion mit der Anzeige möglichst einfach zu gestalten.

Mehr Infos dazu, wie Sie den CTA auf Facebook richtig einrichten, finden Sie auf der Website von allfacebook.

6. Einblenden der URL im Text der Facebook-Werbeanzeige

Ohne die Angabe einer Zielseite ist die Erstellung einer Online-Anzeige nicht möglich. Die zu verlinkende Zielseite mit der entsprechenden URL wird zwar bereits im Call-to-Action-Button verlinkt und wird vom Business Manager außerdem automatisch direkt über den Anzeigentitel eingefügt, allerdings sollten Sie die URL zusätzlich auch im Anzeigentext aufnehmen. Dadurch erscheint die Anzeige eher wie ein organischer Beitrag und nicht wie eine bezahlte Anzeige. Darüber hinaus bieten Sie Ihrer Zielgruppe eine zusätzliche Möglichkeit, den Link anzuklicken.

7. Behalten Sie stets die Beziehung zu Ihrer Zielgruppe im Hinterkopf

Beim Erstellen Ihrer Facebook-Werbeanzeige sollten Sie sich unbedingt vor dem Start der Kampagne im Klaren sein, welche Zielgruppe Sie adressieren wollen. Wichtig ist hierbei vor allem, wie eng die Beziehung zwischen Ihnen und Ihren (potenziellen) Kunden bereits ist. Nutzerinnen und Nutzer, die bisher noch nicht mit Ihrem Unternehmen/Ihrer Marke in Verbindung getreten sind, sollten Sie auf eine andere Weise adressieren, als Nutzerinnen und Nutzer, die Ihr Unternehmen bereits kennen und die eventuell bereits auf Ihrer Website waren oder sogar schon Kunden sind.

Fazit

Mit unseren 7 Tipps ist erfolgreiches Werben auf Facebook schnell und leicht umsetzbar. Mit Hilfe zielgerichteter Anzeigentexte erreichen Sie Ihre Kunden direkt und ohne Umwege. Profitieren Sie davon und vermeiden Sie unnötige Streuverluste. Mit Werbung auf Facebook und Instagram erreichen Sie Ihre Zielgruppe am richtigen Ort, zur richtigen Zeit. Sie können alles auch noch mal auf der Seite von Social Media Examiner nachlesen. hat aufgelistet, auf was Sie achten müssen, damit Ihre Facebook-Werbeanzeigen erfolgreich sind.

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