Google Ads Grundlagen einfach erklärt

Den Suchmaschinenriesen „Google“ kennt in der heutigen Zeit mittlerweile so gut wie jeder. Die Anzahl der Visits auf Google.de lag im Juni 2021 bei unglaublichen 495 Millionen. Diese Zahl zeigt beeindruckend, wie viele Nutzer in Deutschland die Suchmaschine nutzen, um relevante Suchergebnisse zu erhalten. Google ist damit unangefochtener Marktführer und bietet obendrein die große Chance für Unternehmen, ihre Produkte und Dienstleistungen bei der richtigen Zielgruppe zu positionieren. Das Google Werbeprogramm dazu nennt sich Google Ads.

Diese Anzeigen können Usern auf unterschiedlichen Wegen im Netz begegnen:

  1. Im Google Suchnetzwerk
  2. Im Google Displaynetzwerk

Oftmals ist mit dem Begriff „Google Ads“ grundsätzlich erst einmal die Anzeigenschaltung in der Google Suche gemeint; so dass auch hier die Grundlagen im Suchnetzwerk beginnen.

Von Google AdWords zu Google Ads

Google Ads ist das Onlinewerbeprogramm von Google. Gestartet ist das Werbesystem im Jahr 2000 unter dem Namen Google AdWords. Seitdem hat Google sein Werbeprogramm stetig überarbeitet und neue Funktionen entwickelt. Auch die mobile Nutzung hat zugenommen. Dieser Veränderung wollte Google Rechnung tragen und hat 2018 sein Werbesystem in Google Ads umbenannt und das Logo geändert.

Was sind Google Ads Anzeigen?

Wie funktioniert Google Ads? Beispielanzeigen

Wie funktioniert Google Ads? Beispielanzeigen

Google Ads Textanzeigen finden Sie in der Google Suche in den Ergebnisseiten oberhalb und unterhalb der organischen Trefferliste. Dort finden bis zu vier Anzeigen Platz. Dabei sind diese immer mit dem Hinweis „Anzeige“ gekennzeichnet. In der Fachsprache werden diese bezahlten Treffer korrekterweise als SEA (Search Engine Advertising = Suchmaschinenwerbung) bezeichnet. Häufig werden sie aber auch als SEM (Search Engine Marketing) betitelt. Dies ist allerdings so nicht ganz korrekt, denn SEM umfasst neben Suchmaschinenwerbung eben auch den Bereich SEO (Search Engine Optimization = Suchmaschinenoptimierung). SEO betrifft die organischen, unbezahlten Treffer in der Google-Suche, die unter dem Anzeigenbereich beginnen. Um das Ranking Ihrer Website in den organischen Ergebnissen zu verbessern, müssen Sie die Webseite anhand unterschiedlichster Maßnahmen suchmaschinenfreundlich aufbereiten (Relevante Inhalte, interne & externe Links, gute Nutzernavigation etc.). Diese Maßnahmen setzen viel Know-how und Zeit voraus und oftmals dauert es eine ganze Weile, bis man die durchgeführten SEO Maßnahmen auch im Ranking bei Google merkt. Mit Google Ads Anzeigen hingegen können Sie relativ kurzfristig die Auffindbarkeit Ihres Unternehmens bei Google verbessern.

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Doch wie funktioniert Google Ads nun genau?

Nutzer suchen bei Google aus den unterschiedlichsten Gründen nach zahlreichen Dingen wie Produkten, Dienstleistungen oder anderen Informationen. Dazu ist es notwendig, dass eine Suchanfrage bei Google eingegeben wird (dies können ein oder mehrere Wörter sein). Bei welchen Suchanfragen Ihre Google Ads Anzeige erscheinen soll, entscheiden Sie. In Ihrem Google Ads Werbekonto legen Sie nämlich nicht nur Anzeigentexte, Einstellungen Ihrer Kampagne usw. fest, sondern eben auch die Suchbegriffe, bei denen die Auslieferung Ihrer Anzeige erfolgen soll. Die Auswahl der Keywords ist sehr entscheidend für den Erfolg Ihrer Kampagne. Welche Suchanfrage gibt Ihre Zielgruppe ein, um nach Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Produkt zu suchen? Mit dieser Fragestellung im Hinterkopf sollten Sie die Suchbegriffe auswählen, um bei Ihrer Zielgruppe präsent zu sein und Streuverluste und somit irrrelevante Klicks zu vermeiden. Zudem besteht auch die Möglichkeit, die Anzeigen regional einzugrenzen, so dass diese nur in bestimmten Städten, Bundesländern oder auch Ländern ausgespielt werden. Auch ist es möglich einen Umkreis auszuwählen. Möchten Sie, dass Ihre Anzeigen Nutzern in bestimmten Orten nicht angezeigt werden, können Sie diese auch ganz individuell ausschließen.

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In unserem Leitfaden für Google Ads erklären wir Ihnen die wichtigsten Anzeigenerweiterungen.

  • Mehr Aufmerksamkeit in den Suchergebnissen

  • Lokal gefunden werden

  • Anrufe generieren

  • App-Downloads steigern

  • mehr Seriosität durch Bewertungen

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In Ihrem Google Ads Konto haben Sie viele weitere Möglichkeiten, Ihre Kampagne optimal einzustellen. Der Werbezeitplaner hilft Ihnen beispielsweise dabei, Ihre Anzeigen nur an bestimmten Tages- und Uhrzeiten auszuliefern. Ebenfalls können Sie das Start- und Enddatum der Kampagne individuell einstellen.

Wenn Sie außerdem möchten, dass Ihre Anzeigen nur auf mobilen Endgeräten ausgeliefert werden, können Sie diese Einstellung bei dem Gerätetyp auswählen. Sie sehen: Sie können Ihre Kampagne ganz individuell einstellen, um damit Ihre Zielgruppe bestmöglich einzugrenzen.

Ist Ihre Kampagne fertig gestellt und aktiv, werden Ihre Anzeigen bei Google ausgespielt. Die Anzeigenposition wird dabei bei jeder Suchanfrage neu in einer Art Auktion festgelegt und kann deshalb bei jeder Suchanfrage eines Nutzers variieren. Anhand des Werbebudgets und eines von Google festgelegten Qualitätsfaktors wird der Anzeigenrank berechnet. Wenn Sie mehr über den Qualitätsfaktor herausfinden möchten, empfehlen wir Ihnen die Blogbeiträge am Ende dieses Artikels.

Für die korrekte Formulierung Ihrer Anzeige bei Google Ads haben wir ebenfalls ein paar Tipps zusammengefasst: Gelungene Anzeigentexte für Google AdWords – so gehen Sie vor

Im Idealfall fühlt sich der Nutzer in seiner Suchintention so von Ihrem Anzeigentext angesprochen, dass er auf Ihre Anzeige klickt und auf die Zielseite (in den meisten Fällen die Unternehmenswebseite oder der Online-Shop) gelangt. So führen Sie Besucher auf Ihre Website, denen Sie im besten Falle genau das bieten können, was sie bei Google gesucht haben. Es entstehen erst dann für Sie Kosten, wenn ein Nutzer tatsächlich auf Ihre Anzeige klickt; die reine Einblendung der Anzeige hingegen ist kostenlos. Den Preis pro Klick (Klickpreis), den Sie maximal bereit sind zu zahlen, legen Sie in Ihrem Konto fest. Diesen Wert übersteigt Google in keinem Fall. Mit Hilfe eines Tagesbudgets können Sie Ihr Werbebudget zusätzlich steuern. Ist das Tagesbudget aufgebraucht, werden die Anzeigen erst am nächsten Tag wieder ausgespielt. So verhindert Google, dass Ihr Budget überschritten wird.

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Start einer SEA Kampagne

Bevor Sie mit der Anzeigenschaltung starten, sollten Sie sich grundsätzlich Ziele festlegen. Was möchte ich mit der Kampagne erreichen? Möchte ich beispielsweise die Verkäufe in meinem Online-Shop steigern? Möchte ich eine reine Branding Kampagne aufsetzen? Welche Zielgruppe möchte ich ansprechen? Und wie kann ich mein Werbebudget dafür bestmöglich einsetzen? Nur so lässt sich eine Kampagne anschließend analysieren, optimieren und am Ende auch beurteilen, ob diese für Ihr Unternehmen erfolgreich war.

Fazit

Google Ads bietet eine gute Möglichkeit, sich kurzfristig bei relevanten Suchanfragen im Google Suchnetzwerk zu präsentieren. Durch die Möglichkeit der regionalen Eingrenzung ist diese Werbeform auch gerade für klein- und mittelständisches Unternehmen interessant. Denn auch mit kleinen Budgets können Sie bei Google Ads Erfolge verbuchen. Erfolgreiche Kampagnen erfordern Zeit und Know-how hinsichtlich Planung, Schaltung, Kontrolle und Optimierung; nur dann lassen sich Kampagnen wirksam und kosteneffizient aufsetzen. Greifen Sie ggf. auf die Dienste einer Google Ads Agentur zurück. Die Kampagnenmanager sind von Google zertifiziert und stets auf dem neuesten Stand.

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