Was ist der PageRank?

Der PageRank war die wichtigste Kennzahl für die SEO beim Start der Google-Suche im Jahr 1998. Dabei handelt es sich um einen Algorithmus, der von Google entwickelt wurde, um Webseiten für Suchergebnisse zu bewerten. Im Wesentlichen ist es ein Ranking-System, das den Wert von Links zwischen Websites gewichtet, um die Bedeutung einer Webseite zu bestimmen.

Nach Angaben von Google werden beim PageRank die Anzahl und die Qualität der Links gezählt, um die Bedeutung einer Webseite zu beurteilen. Google geht davon aus, dass eine bedeutende Website mehr Links von einer anderen Webseite erhält.

Online-Vermarkter und Webmaster konzentrierten sich bei ihren SEO-Strategien deshalb darauf, mehr Backlinks zu generieren, um den Wert zu erhöhen und höhere Platzierungen in Suchmaschinen zu erreichen. In den letzten Jahren hat sich der Google PageRank weiterentwickelt. SEO-Maßnahmen drehen sich jetzt eher um andere Metriken wie Domain-Autorität und die Anzahl der verweisenden Domains. Und obwohl Google inzwischen über 200 Faktoren zur Bewertung von Websites verwendet, ist PageRank nach wie vor ein wichtiger Bestandteil der Suchmaschinenoptimierung.

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Wie funktioniert der PageRank-Algorithmus?

Zu Beginn erhält jede Webseite den PageRank-Wert Null, wobei dieser Wert grundsätzlich zwischen Null und Zehn liegt. Bei Seiten, die von Google wegen Verfehlungen abgestraft wurden, kann der Wert ebenso bei null liegen. Je höher der Wert, desto schwieriger wird es auch, eine Stufe aufzusteigen.

Zwar orientiert sich der PageRank an der Linkpopularität, wobei die Menge der eingehenden Verlinkungen das wichtigste Argument bei der Bewertung der Seitenrelevanz ist. Dennoch macht er seine Berechnung im Vergleich zur Linkpopularität nicht automatisch von der Menge an Links abhängig. Stattdessen zählt für ihn insbesondere die Bedeutsamkeit der verlinkenden Website. So kann es vorkommen, dass zwei externe Links einer Website mehr bewirken, als 30 Links, die von einer minderwertigeren Seite stammen. Es kommt also darauf an, wie bedeutsam die verlinkende Seite ist.

Die Formel für die Berechnung des PageRanks lautete wie folgt:

PR(A) = (1-d) + d (PR(T1)/C(T1) + … + PR(Tn)/C(Tn))

Hier eine Aufschlüsselung der einzelnen Elemente:

  • PR(A): Dies ist der PageRank einer Seite, in diesem Fall A
  • PR(Ti): Hierbei handelt es sich um den PageRank der Seite Ti, wovon ein Link auf die Website A verweist
  • C(Ti): Menge an Verlinkungen auf Seite Ti
  • d: Dämpfungsfaktor – 0 ≤ d ≤ 1

Während die meisten mathematischen Details für das Marketing vernachlässigbar sind, gibt es weitere Punkte zu beachten:

PageRank wird auf einer logarithmischen Skala berechnet: Daher ist der Unterschied zwischen PR5 und PR6 viel größer als der Unterschied zwischen PR3 und PR4.

Webseiten geben nur einen bestimmten Prozentsatz ihres PageRanks weiter: Der maximale PageRank einer Seite, der durch einen ausgehenden Link weitergegeben werden kann, lag früher bei bis zu 90 % des eigenen PageRanks. Bei internen Links ist dieser Prozentsatz heute wahrscheinlich geringer.

Stimmen haben nicht das gleiche Gewicht: Der PageRank wird durch die Anzahl der Links, auf die eine Seite verweist, geteilt. Ein Backlink von einer PR4-Seite mit 5 ausgehenden Links wäre wertvoller als Links von einer PR7-Seite mit 400 ausgehenden Links.

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Wie kann ich den PageRank ermitteln?

Google machte es im Jahr 2000 möglich, die PageRank-Werte einer Seite mittels einer Toolbar im Internet Explorer einzusehen. Die PageRanks der Seiten wurden dabei sowohl als Skala von eins bis zehn, sowie in einer Grafik dargestellt. Bei dieser Grafik handelte es sich um Balken, die je nach PageRank eine andere Farbe annahmen. Rot stand zum Beispiel für einen geringen PageRank, während Grün für eine höhere Bewertung stand. Allerdings gibt es diese Toolbar bereits seit April 2016 nicht mehr. Somit haben die Anwender keine Option mehr, sich den PageRank darstellen zu lassen. Dennoch wird der PageRank laut Google noch immer intern für die Berechnung der Suchergebnisse eingesetzt.

Was bedeutet der PageRank für SEO?

Der PageRank war einst eines der bedeutsamsten Bewertungswerkzeuge von Google. Hierüber konnte Google den Wert einer Website auf der Grundlage des Werts der weiterleitenden Seite einschätzen. Die Theorie besagt, dass Websites mit zuverlässigen und vertrauenswürdigen Inhalten eher Links von anderen vertrauenswürdigen Websites erhalten.

Wenn Seite A also auf Seite B verlinkte, gab Seite A einen Teil ihrer Autorität an Seite B weiter. Diese Weitergabe von Autorität wird gemeinhin als „Link Juice” bezeichnet. Ein Beispiel hierfür wäre, wenn die Website einer großen Marke auf eine unbekanntere Website verlinkt. Dadurch wird Autorität an die kleinere Website weitergegeben, was wiederum den PageRank erhöht.

Aufgrund der einstigen Bedeutung des PageRanks hatte der Aufbau von Backlinks von qualitativ hochwertigen Websites einen großen Einfluss auf die SEO. Außerdem ist die Qualität der Backlinks wichtiger als ihre Quantität. Der Aufbau von nur einem hochwertigen Backlink wiegt mehr als der Aufbau von Tausenden von minderwertigen Backlinks von Websites mit einem niedrigen Domain-Rating.

Wie Google jedoch selbst betont, hat der PageRank mittlerweile eine geringfügige Bedeutung für das Ranking von Links eingenommen. Galt er zu Beginn des Algorithmus noch als entscheidender Faktor, kommt heute anderen Faktoren eine größere Bedeutung zu. Der Grund hierfür liegt auch an den zahllosen unerlaubten Methoden, den PageRank zu beeinflussen. So gab es von Beginn einen florierenden Markt mit Linkkaufgeschäften und Linktauschbörsen.

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Was ist der Unterschied zwischen einem öffentlichen und einem internen PageRank?

Google differenziert: Der öffentliche PageRank wird nur selten und zudem unregelmäßig aktualisiert. Hingegen wird der interne PageRank, der ausschließlich für die Suchmaschine sichtbar ist, regelmäßig einem Update unterzogen.