Viele Unternehmen wissen inzwischen, dass eine aktive Präsenz auf Social Media wichtig ist. Ob Facebook, Instagram oder LinkedIn – regelmäßige Beiträge helfen dabei, sichtbar zu bleiben, Vertrauen aufzubauen und potenzielle Kunden oder neue Mitarbeitende zu erreichen. Trotzdem bleiben viele Unternehmensprofile im Alltag länger still als geplant.
Der Grund ist meistens nicht fehlendes Interesse, sondern einfach fehlende Zeit. Im Tagesgeschäft bleibt oft keine Möglichkeit, sich regelmäßig neue Inhalte auszudenken. Dazu kommt, dass vielen Unternehmen konkrete Ideen für Beiträge fehlen oder keine feste Routine für die Content-Erstellung vorhanden ist. Gerade in kleinen Teams wird häufig versucht, Social Media „nebenbei“ mitlaufen zu lassen.
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So finden Unternehmen eine Social-Media-Strategie, um Kunden und Mitarbeiter zu gewinnen.
- Facebook, Instagram, TikTok & Co. für KMU
- Berufliche Netzwerke sinnvoll nutzen
- Social Media Guidelines erstellen
- Hashtags und Gewinnspiele einsetzen
Unterstützung durch KI ist sinnvoll
Genau an dieser Stelle können KI-Tools unterstützen. Sie nehmen Unternehmen zwar nicht die gesamte Arbeit ab, können aber dabei helfen, schneller Ideen zu entwickeln, Texte vorzubereiten oder erste Entwürfe für Posts zu erstellen. So lässt sich der Aufwand deutlich reduzieren und die Hemmschwelle für regelmäßige Beiträge sinkt. Lesen Sie dazu auch unseren Blogartikel „Die 5 größten Social-Media-Fehler und wie KI sie löst“.
Entscheidend ist jedoch die richtige Eingabe – der sogenannte Prompt. Ein Prompt ist die Anweisung an die KI. Je genauer beschrieben wird, was benötigt wird, desto besser fällt in der Regel auch das Ergebnis aus.
Ein guter Social-Media-Prompt macht hier den Unterschied. Eine sehr allgemeine Anfrage wie: „Mach mal einen Post“ liefert oft nur einen eher beliebigen Text.
Deutlich hilfreicher wird es dagegen mit einer konkreten Beschreibung wie:
„Schreibe einen sympathischen LinkedIn-Post für einen Handwerksbetrieb über Mitarbeitersuche.“
Die KI weiß dadurch sofort
- für welche Plattform der Beitrag gedacht ist,
- welche Branche angesprochen wird,
- welcher Ton gewünscht ist,
- und worum es im Inhalt gehen soll.
Je konkreter der Social-Media-Prompt formuliert wird, desto besser kann die KI passende Inhalte liefern.
Was macht einen guten Social-Media-Prompt aus?
Ein guter Social-Media-Prompt enthält möglichst klare und konkrete Angaben. Dazu gehören:
- Zielgruppe: Wen wollen Sie ansprechen? Kunden, Bewerber, Bestandskunden?
- Plattform: Wo soll der Beitrag veröffentlicht werden? LinkedIn, Instagram, Facebook oder TikTok?
- Tonalität: Eher sachlich, locker, inspirierend oder humorvoll?
- Länge: Wie viele Wörter darf der Beitrag haben?
- Ziel: Soll der Beitrag informieren, Vertrauen schaffen, Mitarbeitende werben oder zum Kommentar einladen?
- Aufbau: Soll am Ende eine Frage stehen, ein Call-to-Action oder ein Hinweis?
Gut formulierte Social-Media-Prompts bieten Unternehmen einen großen praktischen Vorteil: Sie erleichtern die tägliche Content-Erstellung. Statt lange auf die perfekte Idee zu warten oder viel Zeit mit dem Schreiben einzelner Beiträge zu verbringen, kann KI dabei helfen, schneller erste Entwürfe und neue Ansätze zu entwickeln.
Besonders im stressigen Arbeitsalltag sparen Unternehmen dadurch Zeit. Ein konkreter Social-Media-Prompt liefert oft innerhalb weniger Sekunden einen brauchbaren Textvorschlag, der anschließend nur noch angepasst und personalisiert werden muss. So wird die Erstellung von Social-Media-Inhalten deutlich effizienter.
Beispiel für einen Social-Media-Prompt für einen saisonalen Post:
„Verfasse einen Facebook- und Instagram-Post zum Thema Arbeiten bei sommerlicher Hitze auf dem Dach. Der Beitrag soll informieren, Vertrauen schaffen und die Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern zeigen. Vermeide übertriebene Werbesprache und Floskeln. Schreibe so, als würde ein echter Handwerksbetrieb mit seinen Kunden sprechen. Nutze leicht verständliche Sprache und vermittle Kompetenz. Der Beitrag soll maximal 180 Wörter umfassen und mit einer offenen Frage an die Community enden, um Kommentare zu fördern.“
Dazu können Fotos von einer Baustelle in der Sonne gepostet werden, die andernfalls ohne Kontext gestanden hätten.
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Social-Media-Prompts für mehr Abwechslung
Gleichzeitig helfen Prompts dabei, weitere Ideen zu finden. Viele kennen das Problem: Man möchte etwas posten, weiß aber nicht, wie man anfangen soll oder welches Thema gerade interessant wäre. KI kann hier als Ideengeber dienen und neue Perspektiven oder Formulierungen liefern, auf die man selbst vielleicht nicht sofort gekommen wäre.
Ein weiterer Vorteil ist die Regelmäßigkeit. Wer schneller Inhalte vorbereiten kann, schafft es oft leichter, kontinuierlich aktiv zu bleiben. Gerade auf Social Media ist das wichtig, denn Sichtbarkeit entsteht meist nicht durch einzelne perfekte Beiträge, sondern durch eine regelmäßige Präsenz. Mit dem richtigen Social-Media-Prompt können Sie gleich mehrere Varianten erzeugen.
Beispiel für einen Social-Media-Prompt, der bei Variationen hilft:
„Erstelle fünf unterschiedliche Social-Media-Posts zum Thema „Arbeiten in der Mittagshitze auf dem Dach“. Alle Beiträge sollen das gleiche Ziel verfolgen: Vertrauen schaffen, die Fürsorge des Unternehmens für seine Mitarbeiter zeigen, Fachkompetenz vermitteln und Kunden verständlich erklären, warum sich Termine bei extremer Hitze gegebenenfalls verschieben können. Jede Variante soll sich jedoch deutlich von den anderen unterscheiden. Variiere den Einstieg, und verwende außerdem unterschiedliche Schreibstile. Setze verschiedene Schwerpunkte, etwa auf Arbeitsschutz, Teamgeist, Qualität, Gesundheit oder Kundenverständnis. Jeder Beitrag soll maximal 180 Wörter umfassen, leicht verständlich geschrieben sein, kurze Absätze enthalten und mit einer sympathischen Handlungsaufforderung oder einer offenen Frage enden. Ergänze den Text mit einigen passenden Emojis sowie fünf bis acht relevanten Hashtags. Achte darauf, dass die fünf Beiträge keine bloßen Umformulierungen sind, sondern eigenständige Varianten mit unterschiedlicher Struktur, Tonalität und Erzählweise darstellen.“
Weitere praktische Ideen für Social-Media-Prompts
- „Schreibe einen freundlichen Facebook-Post für einen Gartenbaubetrieb zum Frühlingsbeginn. Der Beitrag soll Lust auf Gartenpflege machen, sympathisch wirken und mit einer Frage an die Community enden.“
- „Formuliere einen kurzen Instagram-Post für ein Autohaus, das einen Kfz-Mechatroniker sucht. Fokus auf Teamgeist und sichere Arbeitsplätze.“
- „Formuliere aus einer positiven Google-Bewertung einen kurzen LinkedIn-Beitrag mit Fokus auf Kundenzufriedenheit.“
So passen Sie Social-Media-Prompts an unterschiedliche Plattformen an
Ein Thema, mehrere Plattformen – das ist im Social Media Marketing fast immer der Fall. Mit den richtigen Social-Media-Prompts können Sie die unterschiedlichen Plattformen gezielter bespielen. Ein Thema kann beispielsweise für LinkedIn sachlicher formuliert werden, während derselbe Inhalt auf Instagram lockerer und persönlicher wirkt. Die Tonalität ändert sich je nach Plattform.
Die KI braucht nur die richtigen Eingaben, um Inhalte auf die jeweilige Plattform anzupassen.
- LinkedIn: sachlich, professionell, mit Fokus auf Fachkompetenz und Karrierethemen.
- Instagram: persönlich, inspirierend, oft mit Emojis und Hashtags.
- Facebook: ausführlich, informativ, gut für Hintergrundgeschichten und Community-Aufbau.
- TikTok: locker, kurz, dynamisch und unterhaltsam.
Übrigens: Ein KI-Tool wie die heise AI App hilft Ihnen bei der Ideenfindung und generiert aus einem Thema automatisch plattformspezifische Beiträge. Diese Posts können Sie direkt aus der App auf Ihren Kanälen veröffentlichen oder planen. Das spart Ihnen noch mehr Zeit, weil Sie Texte nicht mehr kopieren und in den einzelnen Netzwerken einfügen müssen.
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Vorlagen für Social-Media-Prompts speichern
Ein praktischer Tipp für Unternehmen: Es lohnt sich, gut funktionierende Social-Media-Prompts als Vorlagen dauerhaft zu speichern. So müssen Anweisungen nicht jedes Mal neu formuliert werden und die Content-Erstellung wird mit der Zeit deutlich schneller. Gleichzeitig helfen feste Formate dabei, regelmäßig Inhalte zu veröffentlichen und die Social-Media-Arbeit besser zu strukturieren.
Denkbar sind beispielsweise wiederkehrende Reihen wie ein „Wochenangebot“, ein „Mitarbeiter-Mittwoch“ oder die „Kundenstimme der Woche“. Solche Formate schaffen Wiedererkennung und erleichtern die Themenplanung. Die passenden Social-Media-Prompts lassen sich dabei unkompliziert mit unterschiedlichen KI-Anwendungen testen und anpassen – beispielsweise auch mit Tools wie der heise AI App. Entscheidend ist am Ende jedoch weniger das konkrete Tool, sondern vor allem die Methode und die Qualität der Eingaben.
Fazit: Sie bestimmen den Inhalt!
Je genauer die Rahmenbedingungen in einem Social-Media-Prompt beschrieben werden, desto besser kann die KI passende Inhalte erstellen. Außerdem ist es hilfreich, der KI zusätzliche Orientierung zu geben – beispielsweise durch die eigene Unternehmenswebsite als Informationsquelle oder durch ein Bild, das Stil, Produkt oder Stimmung verdeutlicht und die angesprochene Zielgruppe.
Vermeidbar sollten Sie zu allgemeine Eingaben oder rein werbliche Formulierungen ohne konkreten Mehrwert. Auch sollten Sie KI-generierte Texte nicht ungeprüft übernehmen. Nutzer merken, wenn Inhalte unpersönlich wirken oder typische KI-Formulierungen enthalten. Deshalb empfiehlt es sich, Entwürfe immer individuell anzupassen und mit der eigenen Sprache, Erfahrung und Persönlichkeit zu ergänzen.
Die besten Ergebnisse entstehen meist dann, wenn KI nicht als vollständiger Ersatz genutzt wird, sondern als Unterstützung für Ideen, Struktur und erste Entwürfe. Die persönliche Note und die Erfahrung des Unternehmens machen den Content am Ende authentisch.
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