Was ist Tracking?

Tracking wird im Online-Marketing eingesetzt, um herauszufinden, wie sich Nutzer im Internet bewegen. Diese Maßnahme bezeichnet man deshalb auch als Web- oder User-Tracking. Es dient im Marketing der Erfolgskontrolle, zum Beispiel der Nutzerfreundlichkeit einer Webseite oder der Performance von Werbung. So lässt sich abschätzen, welche Marketing-Kampagne am besten performt.

Warum ist Tracking im Internet so bedeutsam?

Tools wie beispielsweise Google Analytics schlüsseln auf, wie Nutzer auf eine Webseite gelangen und welcher Inhalt Interesse weckt. Besonders für Online-Shops haben Tracking-Tools wie von Google eine große Bedeutung, um das Nutzerverhalten bis ins Detail zu analysieren. Mit einem Tracker (englisches Verb: to track = verfolgen) lassen sich das Käuferverhalten und die Bestellungen erfassen. Eine weitere wichtige Information sind Altersklassen und Personengruppen, die bestimmte Produkte bevorzugen.

Handelt es sich bei der Webseite um einen Online-Shop, ist Tracking auch beim Affiliate Marketing von enormer Wichtigkeit. Mithilfe von Tracking Codes können Aktionen wie Bestellungen oder Newsletter-Anmeldungen dem jeweiligen Affiliate (Werbepartner) zugeordnet werden. Daraufhin erhält dieser eine Provision.

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Wie funktioniert Tracking?

Für Aktivitäten gibt es kostenpflichtige Apps oder das kostenfreie Google Analytics, um jede relevante Information über die Besucher und deren Verhalten auf der Webseite herauszufiltern. Für das Sammeln von personenbezogenen Daten müssen Website-Besitzer die jeweiligen Codes der verwendeten Dienste in den Quellcode integrieren. Typische Eigenschaften der Nutzer können dann durch Cookies oder HTTP-Header und JavaScript in Echtzeit aufgezeichnet werden.

Beim Verwenden von First-Party-Cookies werden nur Informationen zwischen dem Website-Betreiber und dem User herausgelesen. Jeder Besucher bekommt automatisch eine Nummer in Form eines Cookies, der ihn bei zukünftigen Besuchen wiedererkennt.

Tracking-Methoden für unterschiedliche Analyse-Ziele

Es existieren Alternativen zum Cookie-Tracking, das sich in folgenden Fällen als problematisch erweist: bei der Nutzung mittels App oder im Browser auf mobilen Endgeräten. Das Problem lässt sich entweder per App oder mit Lösungen für Webbrowser aus der Welt räumen.

Zu den browserbasierten Alternativen zu Cookies gehören Fingerprint-Tracking, das Website-Besucher durch bestimmte Software- und Hardware-Merkmale erkennt, und CommonIDs. Letzteres eignet sich beispielsweise für einen Inhalt, der eine Registrierung erfordert. Relativ neu ist das sogenannte Cross-Device-Tracking, um das Nutzerverhalten über verschiedene Geräte hinweg zu analysieren.

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Tracking und Datenschutz

Website-Betreiber sind verpflichtet, die Besucher in der Datenschutzerklärung über die Methoden sowie über den Umfang und den Zweck der Sammlung persönlicher Daten zu informieren. User haben das Recht, eine Do Not Track Funktion zu aktivieren, so dass die Website keine Cookies auf dem Endgerät abspeichert. Zudem kann man vom Widerspruchsrecht per Opt-Out oder über einen Link zu einem Deaktivierungs-Add-On Gebrauch machen. Benutzt man Google Analytics datenschutzkonform, werden IP-Adressen vor der Übermittlung in die USA anonymisiert.