Verbraucher vertrauen Empfehlungen und traditionellen Informationsmedien

//Verbraucher vertrauen Empfehlungen und traditionellen Informationsmedien

Verzeichnismedien 2018

Seien wir mal ehrlich, nichts ist hilfreicher als ein persönlicher Tipp, eine Empfehlung von Freunden oder Nachbarn. Bäcker, Buchläden, Restaurants, Kosmetikstudios, Friseure, Kfz-Werkstätten usw. – insbesondere kleine und mittelständische Gewerbetreibende und Dienstleister sind zwingend auf persönliche Empfehlungen angewiesen, um sich erfolgreich im harten Wettbewerb gegen internationale Ketten und Online-Riesen wie Amazon zu behaupten. Aber auch klassische Verzeichnismedien – egal ob gedruckt oder im Internet – tragen zum Erfolg bei.

Dies belegt eine repräsentative GfK-Studie. Mehr als 15.000 Personen ab 16 Jahren wurden in Deutschland im Auftrag der Das Telefonbuch Servicegesellschaft mbH zur Nutzung von Verzeichnismedien befragt. Das Ergebnis: Gerade wenn sie regionale Informationen benötigen, beziehungsweise nach Gewerbetreibenden bei sich in der Region suchen, setzen die Deutschen in erster Linie auf persönliche Empfehlungen (66 Prozent) und traditionelle Verzeichnismedien wie Das Telefonbuch, Das Örtliche oder Gelbe Seiten (63 Prozent). Erst danach folgen internationale Anbieter.

Kaufabschluss nach Suche über klassische Verzeichnismedien häufiger als bei internationalen Online-Suchdiensten.

Die Studie zeigt auch, dass Gewerbetreibende unmittelbar von diesem Suchverhalten profitieren. 50 Prozent der Befragten, die beispielsweise über Das Telefonbuch nach Gewerbetreibenden recherchiert haben, haben die Dienstleistung dann auch verbindlich in Anspruch genommen. Die Nutzer von internationalen digitalen Suchanbietern dagegen nehmen nach der Recherche vergleichsweise etwas seltener tatsächlich Kontakt zu einem Gewerbetreibenden auf. Nur 38 Prozent der Suchenden haben nach einer Google-Recherche auch ein Produkt/eine Dienstleistung gekauft.

GFK-Studie Nutzung Verzeichnismedien

Bewertungsplattformen

Persönliche Empfehlungen sind das Nonplusultra, doch auch Bewertungsplattformen wie golocal.de, tripadvisor.de oder Bewertungen auf Google sind für potenzielle Kunden eine Entscheidungshilfe. Ärzte lassen sich gut auf jameda.de vergleichen. Doch wie sammeln kleine und mittlere Unternehmen Bewertungen? Die Lösung, um positive Bewertungen zu erhalten, ist eigentlich ganz einfach: Um zufriedene Kunden mit ins Boot zu holen, sollten Sie aktiv auf diese zugehen: Mitarbeiter sollten instruiert werden, Kunden um Bewertungen zu bitten. Eine weitere Möglichkeit ist, nach Beendigung der Leistung eine E-Mail mit einer Anleitung zur Erstellung einer Bewerbung zu verschicken. Oder Sie sammeln Bewertungen über Dienstleister wie Meinungsmeister. Meinungsmeister hat intelligente und unkomplizierte Bewertungsprodukte entwickelt, unter anderem Bewertungshefte und Papierbewertungsbögen für nicht online-affine Kunden.

Fazit: Der Mix macht‘s

Empfehlungen, egal ob persönlich oder als Online-Bewertung, tragen neben den traditionellen Verzeichnismedien zur Kaufentscheidung bei. Für Unternehmer empfiehlt sich eine Kombination im Marketing-Mix: ein aussagekräftiger Eintrag in den Verzeichnismedien, gedruckt und online, sowie die Installation eines Bewertungstools.

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By | 2018-03-16T13:24:07+00:00 16.03.2018|Categories: Verzeichnismedien|Tags: , , |0 Kommentare

About the Author:

Lena Ewald
Lena ist seit 2008 für die PR-Aktivitäten von Heise RegioConcept zuständig. Weiterhin liegt die interne Kommunikation der Unternehmensfamilie Heise in ihren Händen. Sie kümmert sich um das Intranet und als Redaktionsleitung um die Mitarbeiterzeitschrift. Die Betreuung der Webseite heise-gruppe.de gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben. 2011 hat sie ihre dreijährige Weiterbildung zum Medienfachwirt erfolgreich abgeschlossen.

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