Messenger Rooms

Mark Zuckerberg möchte mit seinem Unternehmen und Handeln schon immer Menschen miteinander verbinden, bzw. Verbindungen schaffen und aufrechterhalten. In Zeiten von SARS-CoV-2 und den daraus erfolgten Maßnahmen hat Facebook mit Neuentwicklungen reagiert, die Mark Zuckerberg in einem Live-Video vorgestellt hat. Es handelt sich bei seinen Ankündigungen vor allem um Live-Tools. Eines dieser Facebook-Features könnte für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Corona-Krise von besonderem Interesse sein: die Videokonferenzlösung Messenger Rooms.

Messenger Rooms: Facebooks Antwort auf Zoom

Zoom ist ein Krisengewinner. Zum Ende des Jahres 2019 nutzten knapp 10 Millionen Menschen weltweit den Videochat-Anbieter. Heute sind es im Zuge der Pandemie 300 Millionen User. Video-Chats und Online-Meetings boomen und sind ein absoluter Pfeiler unserer neuen Arbeitsrealität geworden. Eine Entwicklung, an der auch Facebook teilhaben möchte und mit Messenger Rooms eine Alternative zu Zoom anbietet.

Ansicht von Messenger Rooms von Facebook, Quelle: Facebook

Messenger Rooms von Facebook in der mobilen Ansicht, Quelle: Facebook

Bis zu 50 Teilnehmer

Das Tool ist ganz normal über Facebook, den Messenger und später auch in Instagram, WhatsApp und anderen Anwendungen aus dem Zuckerberg-Kosmos nutzbar. Messenger Rooms ist kostenfrei und es soll darin auch keine Werbung ausgespielt werden. Facebooks Videokonferenlösung kennt keine zeitliche Limitierung und es sollen bis zu 50 Teilnehmer möglich sein.

„Zoombombing“ wird verhindert

Das Erstellen eines Messenger Rooms ist für den Organisator wie auch die Teilnehmer sehr einfach. Der Organisator eines Video-Meetings via Messenger Rooms versendet einfach einen Link oder kann auch erlauben, dass andere den Link teilen. Der Organisator eines Messenger Rooms legt die üblichen Einstellungen für Meetings fest, wie zum Beispiel das Stummschalten. Neu ist die Macht des Organisators, einzelne User aus dem laufenden Meeting zu entfernen. Das sogenannte „Zoombombing“ soll somit verhindert werden. Es kann also niemand durch unangemessene Beiträge, Kapern des Bildschirms oder ähnliches das Meeting stören.

Keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Messenger Rooms ist nicht komplett verschlüsselt. Zwar ist die Verbindung zum Facebook-Server verschlüsselt. Bei den Video-Chats aber muss im Sinne der Leistungsfähigkeit laut Facebook auf die sogenannte Ende-zu-Ende-Verschlüsselung verzichtet werden. Es ist absehbar, dass Facebook hier irgendwann nachjustieren muss. Zoom müsste das übrigens auch. Zoom und Facebook können gleichermaßen ungewollte Teilnehmer an den Video-Meetings sein.

Messenger Rooms in der Übersicht:

  • kostenfrei

  • keine zeitliche Beschränkung der Meeting-Dauer

  • bis zu 50 Teilnehmer

  • einfaches Handling

  • direkt aus den bereits bekannten Features von Facebook heraus nutzbar

  • kein „Zoombombing“

  • werbefrei

  • keine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung

Fazit

Als Werbeplattform lässt sich Messenger Rooms zwar nicht für KMU nutzen, aber da es ein Gratis-Tool ist, schont es den Geldbeutel der Unternehmen. Eine große Eingewöhnung ist nicht notwendig, die meisten KMU werden bereits WhatsApp oder Facebook nutzen, aus der heraus die Meetings organisiert und abgehalten werden. Wer keinen Facebook-Account hat, soll übrigens trotzdem an den Meetings teilnehmen können.

Facebook hat hier vorgeblich für den Privatgebrauch ein gutes Tool entwickelt, das sich auch prima für KMU im Geschäftsleben eignet. Messenger Rooms ist eine gute, vor allem kostenfreie und nicht zeitbeschränkte Alternative zu Zoom. Für kleine und mittlere Unternehmen ist es eine von vielen Möglichkeiten, die sie neben Online-Marketing in Zeiten von COVID-19 nutzen können.

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