Was ist Seeding?

Der Begriff Seeding (deutsch: Aussähen oder Aussaat) bezeichnet das gezielte Streuen von Inhalten im Internet. Ziel ist es, eine möglichst große Reichweite zu bekommen und die eigene Marke bekannt zu machen.

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Wie funktioniert erfolgreiches Seeding?

Für die virale Verbreitung braucht man geeignete Inhalte, wie Texte Bilder oder Videos. Dafür müssen zunächst Zielgruppen definiert werden, auf die der Content zugeschnitten wird. Als nächstes muss ein Netzwerk ermittelt und aufgebaut werden, meistens ein Netz von Influencern, die die gewünschten Zielgruppen mit ihrer Reichweite abdecken. Es hilft, wenn diese breit über mehrere Social-Media-Kanäle gestreut sind. Kontakte sind also ebenso wichtig wie die richtige Strategie und die richtigen Inhalte.

Das Internet ist ein unberechenbarer Ort. Natürlich kann man strategisch und geplant eine Internetpräsenz aufbauen, Social-Media-Kanäle öffnen und über Suchmaschinen wie Google gefunden werden. Wenn man sich aber digitale Medien anschaut und das Verhalten von Nutzern verfolgt, merkt man schnell, dass es immer schwieriger wird, Aufmerksamkeit zu gewinnen. Klassische Kampagnen verlieren an Beliebtheit und selbst die versiertesten Marketingexperten können nicht voraussagen, welche Art von Kampagne viral gehen wird.

Idealerweise geht der Endnutzer auf die Kampagne ein und entscheidet sich am Ende für die Marke. Außerdem sollen User die Kampagne teilen, um die gewünschten Multiplikatoren zu erreichen. Dabei ist es wichtig, dass das Format der Kampagne auf das Medium abgestimmt ist, und dass es eine ansprechende Form für die Zielgruppe hat.

Ziele des Seedings

Wenn die eigene Marke im Netz erkannt werden soll, wird man um diese Strategie des Viralen Marketings kaum herumkommen. Die Verbreitung von viralem Content liefert viele Erträge und wird auch nach erfolgreicher Saat zu einem Selbstläufer. Nachdem man mit einem guten Netzwerk startet und die Inhalte z. B. über Blogs, Bilder oder Texte verbreitet, ist es das Ziel, dass Nutzer selbst anfangen, den Content weiter zu teilen, und die Bekanntheit der Marke bzw. Kampagne damit steigern. Die User selbst dienen also als Multiplikatoren und sind dafür verantwortlich, dass die Kampagne viral geht.

Wichtig ist zu beachten, dass es bei der proaktiven Verbreitung von Inhalten nicht möglich ist, den Erfolg einer Kampagne zu garantieren. Es hängt von den Nutzern ab. Kommt eine Kampagne gut an, so wird sie weiter geteilt, darin verbirgt sich auch der größte Vorteil dieser Strategie. Um Erfolgschancen zu erhöhen, kann man auch auf erweitertes Seeding zurückgreifen.

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Was ist der Unterschied zwischen einfachem und erweitertem Seeding?

  • Einfaches Seeding ist die Streuung von Inhalten auf den eigenen Plattformen des Unternehmens und bei einigen dem Unternehmen bereits bekannten Influencern. Das ist die kostengünstigste Variante, fordert aber sehr gute Inhalte, die auch über eine kleinere Streuung viele Menschen erreichen.
  • Erweitertes Seeding ist die Streuung von Inhalten auf allen gängigen Plattformen über ein größeres und erweitertes Netzwerk von Influencern, die die Kampagne schneller wachsen lassen. Damit steigt Wahrscheinlichkeit, dass die Inhalte von Nutzern gut aufgenommen werden und in Folge dessen viral gehen.

 

Wie baut man die ideale Social-Media-Präsenz für das Seeding auf?

Zunächst müssen sich Unternehmen darüber im Klaren sein, dass soziale Netzwerke und Webangebote unterschiedlich genutzt werden. Eine eigene Website bzw. ein eigener Blog dient als Grundbaustein zum Informieren von Besuchern, die bereits auf der Suche nach dem Unternehmen sind. Hingegen dienen Portale wie Instagram, TikTok und YouTube zur Verbreitung von Videoformaten. Diese werden zunehmend beliebter. Sie bieten vor allem durch Challenges und Trends das größte Potenzial viral zu gehen. Je bekannter das Unternehmen, desto weniger ist es notwendig, die Kampagne um das Produkt auszurichten. Im Fokus sollte der Unterhaltungswert stehen, um die Teilbarkeit der Inhalte zu gewährleisten.

Zu guter Letzt ist die Pflege von Kundenkommunikation sehr wichtig, da kommen auch soziale Netzwerke wie Twitter in Frage. Die Präsenz in Kommentarspalten ist auch eine Art des Seedings, die User auf die eigenen Seiten durch gezielte Ansprache lockt, sei es auf eine informative, oder humorvolle Art.

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    Bedeutung für die Suchmaschinenoptimierung

    Im Rahmen der Suchmaschinenoptimierung (SEO) ist das sogenannte Content Seeding nützlich, um Inhalte, die SEO-Techniken wie z. B. Backlinks nutzen, auf Suchmaschinen wie Google prominenter erscheinen zu lassen. Google belohnt Inhalte im Internet, die weit verbreitet und gut verlinkt sind, um seinen Nutzern Ergebnisse zu liefern.