Was ist ein Linktausch?

Bei einem Linktausch verlinken sich Webseiten gegenseitig in ihren Artikeln oder Blogs als Maßnahme zur Suchmaschinenoptimierung (SEO = Search Engine Optimization). Diese Methode zählt zu den Offpage-Optimierungen und wird auch als Cross Linking bezeichnet. Der Hintergrund ist, dass textbasierte Hyperlinks die Sichtbarkeit und Linkpopularität steigern sollen.

Der Linktausch ist eine kostenlose Methode, um die Sichtbarkeit einer Webseite zu beeinflussen. Dabei ist jedoch der potenzielle Linkpartner genau unter die Lupe zu nehmen, da Google qualitativ schlechte Verlinkungen, die nicht themenrelevant sind, abstraft. Darüber hinaus werden Seiten mit einer hohen Anzahl an zusammenhangslosen Links als Spam und somit als ein Verstoß gegen die Webmaster-Richtlinien betrachtet.

Ein Linktausch ist sowohl reziprok (gegenseitig) als auch nicht-reziprok (Verlinkungen zwischen drei oder mehr Webseiten) möglich. Die nicht-reziproke Variante hat den Vorteil, dass der Linktausch für die Algorithmen von Google schwerer erkennbar ist. Somit wird der Verdacht des Link-Spammings, was im Black Hat SEO häufig Verwendung findet, minimiert.

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Bedeutung für SEO

Der Grundgedanke eines Linktauschs besteht darin, dass eine häufig verlinkte Webseite, umso qualitativer/hilfreicher sein muss und auch dementsprechend höher rankt. Da es aber viele Möglichkeiten für unethisches Handeln gibt (beispielsweise durch das Kaufen von Links / die Nutzung von Linktauschsystemen, die dieses Prinzip ohne Mehrwert ausnutzen und viele weitere Methoden), gilt der Linktausch als eine unerwünschte SEO-Maßnahme.

Viele der SEO-Spezialisten sind sich einig, dass der Prozess des Linkaufbaus viel Arbeit und Zeit erfordert. Ethische SEO-Methoden erzielen in der Regel nach drei bis sechs Monaten die ersten Ergebnisse (bessere Sichtbarkeit der Website in den Suchmaschinen, höhere Umsätze, etc.). Wenn jemand schnell zufriedenstellende Ergebnisse verspricht, handelt es sich in der Regel entweder um unethische Methoden oder Maßnahmen, die nur kurzfristigen Erfolg versprechen.

Betrachtet man die Positionierung von erfolgreichen Websites, sollte man bedenken, dass im Hintergrund an wertvollen Content gearbeitet wird, um ihr Linkbuildingsystem mit passenden Partnern auszubauen, sodass eine gute Positionierung heutzutage weder einfach noch schnell sein kann.

Für vielversprechende Ergebnisse müssen SEO-Manager gute Fähigkeiten und ein Gespür für themenrelevante Keywords haben. Die Suche nach alternativen Lösungen führt dazu, dass immer mehr SEO-Manager auf sogenanntes Black Hat SEO und nicht auf autorisierte Formen von SEO-Maßnahmen zurückgreifen.

Derzeit zählt das Linktausch-System zu dieser Art von Aktivitäten, die Google eher als kritisch betrachtet, wenn sie zu keinem Mehrwert führt. Daher ist Vorsicht geboten, wenn man sich in diese Materie begibt. Erfahrene SEOs raten zunehmend von der exzessiven Nutzung von Linktauschsystemen ab und immer mehr Beschäftigte in diesem Bereich wollen sie nicht anwenden. Ein stetiger reziproker Tausch widerspricht nicht nur der guten Praxis, sondern kann auch zu erheblichen Verlusten für den Kunden führen.

Wer jedoch den Linktausch in Maßen betreibt und auf qualitativ hochwertige Verlinkungen setzt, kann unter Einbezug von White Hat SEO durchaus von einer positiven Beeinflussung des Rankings profitieren.

Welchen Nutzen hat der Linktausch?

Der Zweck eines Linktausches besteht darin, die Reichweite und Sichtbarkeit in den Suchmaschinen zu erhöhen. Durch diese verbesserte Platzierung in den Suchergebnissen erreicht man mehr User, was sich schlussendlich in einer höheren Markenbekanntheit sowie einem höheren Umsatz aus Verkäufen oder Website-Besuchen widerspiegelt. Ein sparsamer Austausch qualitativer Links mit geeigneten Partnern kann durchaus zu einem verbesserten Google-Ranking führen und sich somit auch positiv auf die Webseite auswirken.

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Gefahren beim Linktausch – Wann ist ein Linktausch „schädlich“?

Der Linktausch ermöglicht eine schnelle Positionierung von Websites bei der Google Suche, wird aber häufig als sogenanntes Black Hat SEO eingestuft. So kann es passieren, dass Google eine strategische Verwendung von Links abstraft und ein Filter oder ein Verbot für die Website verhängt. Daher ist nicht außer Acht zu lassen, dass die Wiedererlangung der dadurch verlorenen Position mehrere Monate in Anspruch nehmen kann und somit auch viel Arbeit und finanzielle Aufwendungen erfordert.

Für eine gute Positionierung in den Suchergebnissen ist zu empfehlen, qualitativ minderwertige Links durch wertvollen Unique Content zu ersetzen und die Verwendung von Linktausch-Systemen zu unterlassen. Wertvolle SEO ist ein sehr komplizierter und vor allem langwieriger Prozess, bei dem allein die Indizierung einer Seite einige Tage oder sogar Monate dauern kann. Die Google-Algorithmen berücksichtigen hierbei mehr als 200 verschiedene Faktoren, um die Seite zu bewerten. Es ist also besser, bei der Positionierung einer Website auf qualitativ hochwertige Inhalte zu setzen und lieber wenige Links, aber dafür mit Mehrwert zu verwenden.

Wie findet man den passenden Backlink-Partner?

Es gibt zahlreiche Methoden, um einen Partner für einen Linktausch zu finden und Backlinks zu erhalten.

Eine Möglichkeit besteht darin Freunde oder Bekannte, die ähnliche Inhalte auf ihren Blogs behandeln, zu verlinken. Des Weiteren gibt es auch sogenannte “Linktauschbörsen” also Foren, welche sich auf die Vermittlung von Linktauschpartnern spezialisiert haben. Man kann selbstverständlich auch einfach nach Webseiten mit dem gleichen oder ähnlichen Thema recherchieren und diese dann kontaktieren, ob sie nicht an einem Linktausch interessiert wären.