Was ist „Above the fold“?

Im Online-Marketing bezeichnet die Definition „above the fold“ den Bereich einer Website, den die User auf den ersten Blick sehen, ohne nach unten zu scrollen. Der Begriff hat seine Ursprünge im Druckereiwesen. Zeitungen werden absichtlich so gefaltet, dass der obere Bereich der Titelseite auf den ersten Blick sichtbar ist. „Above the fold“ heißt wortwörtlich übersetzt auf Deutsch „über der Falz“. Verfasser von Zeitungen und Magazinen nutzen diesen sichtbaren Bereich, um die Aufmerksamkeit der potenziellen Kunden zu bekommen. Dies gelingt durch reißerische Überschriften, großartige Bilder und aktuelle Themen.

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Was bedeutet „Below the fold“?

Der Begriff „Below the fold“ bezeichnet den Bereich, den Nutzer sehen, wenn diese nach unten scrollen. Für Webseiten, die das Ziel haben, etwas zu verkaufen oder eine Dienstleistung anbieten, ist der untere Bereich von großer Relevanz. Grund ist, dass dort weitere Artikel, Beiträge oder Links zu Social-Media-Portalen eingebettet werden können.

Der untere Bereich ist auch für Betreiber von redaktionellen Seiten wichtig. Dort können weiterführende Informationen abgebildet oder Verknüpfungen zu Quellen eingefügt werden. Allgemein hat die Gestaltung dieses Bereichs Einfluss auf die Nutzererfahrung. Folgende positive Effekte sind dabei möglich:

  • eine längere Verweildauer
  • eine Steigerung der Klickrate
  • eine bessere Kundenbindung
  • die Möglichkeit, einen Call-to-Action zu verwenden

Warum ist Above the fold wichtig?

Durch die Entstehung von neuen Technologien ändern sich die Verhaltensweisen von Menschen im Internet. Immer häufiger greifen Menschen, um durchs Web zu surfen, zu einem Smartphone oder Tablet. Durch die kleineren Bildschirme der mobilen Geräte agieren Nutzer anders. Häufig verlangen die kompakten Geräte, dass User beim Surfen auf Websites stetig scrollen. Durch einen Wisch gelangt der User von der aktuellen Seite zur nächsten.

Im Zuge der immer mobiler werdenden Technologien müssen das Design und Konzept von Webseiten angepasst werden. Eine Website kann von verschiedenen Geräten aus betrachtet werden. Daher variiert auch der Sichtbarkeitsbereich des „Above the folds“. Die Bildschirmgröße, die Seitengröße und andere Faktoren unterscheiden sich von Nutzer zu Nutzer. Daher müssen diese Variationen bei der Umsetzung einer Website beachtet werden.

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Wie kann der „Above the fold“ responsiv gestaltet werden?

Da die Ansicht variiert, sollte die Webseite so gestaltet werden, dass alle wichtigen Inhalte auf den ersten Blick sichtbar sind. Eine Musterlösung für ein mögliches Design gibt es nicht. Früher waren Internetseiten vollgestopft mit Bildern, Texten und Werbung.

Heute entwickelt sich der Trend dahin, dass Webseiten minimalistisch und elegant designt werden. Hierdurch wird es dem Besucher der Seite ermöglicht, selbst Informationen herauszufinden. Dies gelingt, indem er nach unten scrollt oder zur Seite wischt. Diese Entscheidungsfreiheit gefällt den Nutzern der heutigen Zeit. Der Grund dafür ist, dass Content oft on demand abgerufen wird. Google hat eine Studie durchgeführt, in der untersucht wurde, in welchem Bereich Werbung besser gesehen wird. Das Ergebnis der Studie zeigt, dass diese im Bereich des „Above the fold“ eine Sichtbarkeit von 73 Prozent erreicht. Die Werbung im „Below the fold“-Bereich erzielte hingegen eine Sichtbarkeit von 44 Prozent. Die Above the fold height liegt bei ungefähr 550 Pixeln.

Wie relevant ist der Content im „Above the fold“-Bereich für Google bzw. SEO?

Wenn auf einer Webseite above the fold massiv Werbung platziert ist, wird diese Seite von Google bestraft. Grund hierfür ist, dass dieses Konzept wenig
nutzerfreundlich ist. Der User muss sich erst durch unzählige Werbebanner durchklicken, bis er zu den wesentlichen Informationen gelangt.

Damit eine Webseite in den Suchergebnissen bei Google weit vorne landet, sollte also eine gute Mischung aus Content und Werbung vorhanden sein. Es muss klar erkennbar werden, dass es Ziel der Webseite ist, dem User einen Mehrwert zu bieten. Dieser Mehrwert kommt durch Textabschnitte, Bilder oder anderen Content zustande. Daher betrifft die Above the fold Optimization nicht nur den technischen Aspekt einer Webseite, sondern auch die Nutzerfreundlichkeit und das Design.

Da der obere Teil einer Website am häufigsten angeschaut wird, ist es verlockend hier Werbung zu platzieren. Da ein Übermaß von Werbung im Above the fold von Google bestraft wird, sinkt infolge der Traffic von der Webseite.

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Above the fold mit CSS gestalten

Durch die CSS werden unter anderem das Design above the fold gestaltet. Mögliche Bestandteile können sein:

  • eine Headline
  • Logo
  • Navigationsleiste
  • Layout-Struktur
  • Body-Angabe in CSS
  • eine H1-Überschrift
  • Navigation über den Content der Seite

Die genannten Bereiche verfügen über CSS-Angaben. Diese sind für das Laden der Seite wichtig. Mit Tools ist es möglich, unvorteilhaften CSS zu finden und diesen im Anschluss zu optimieren.

Das Ranking einer Webseite wird von Google verbessert, wenn die Ladezeiten gut sind. Die Ladezeiten lassen sich durch eine gute Gestaltung der Website anpassen. Folglich steigt das Ranking umso mehr, je schneller der Inhalt auf der Seite lädt.

Die Above the Fold Theorie

Die wichtigsten Keywords sollten im oberen Seitenbereich (also above the fold) anzufinden sein. Schließlich werden im oberen Bereich wichtige Inhalte an User vermittelt. Deshalb sollten relevante Keywords im oberen Bereich vorkommen, um im Ranking bei Google weiter aufzusteigen. Bei der Suchmaschine punkten Webseiten, die den Usern einen Mehrwert geben.