Web Analytics

Warum wird meine Startseite viel öfter besucht als der Webshop? Mit welchen Suchworten findet man mich am häufigsten? Wirkt die Suchmaschinenoptimierung meiner Website überhaupt? Das sind zentrale Fragen für Unternehmen, die ihren Website-Besuch besser steuern wollen.

Kompetente Antworten liefert Web-Controlling, auch Traffic-Analyse oder Web Analytics genannt. Die Light-Version gibt es bereits bei kostenloser CMS-Software „von der Stange“ wie WordPress oder Drupal. Solche Webstatistiken sind unterschiedlich aussagekräftig und komfortabel. Wie viele Besucher aus welchem Land pro Tag kommen, welche Seiten sie über welche Links und Suchmaschinen aufrufen – etwa dieses Spektrum decken die Tools ab. Für die grobe Orientierung ist das ein Anfang.

Genaue Web-Analyse hilft, den Traffic zu verbessern

So erfahren Webmaster zwar, wann Handlungsbedarf besteht. Doch gezielte Strategien für produktiven Traffic kommen damit kaum auf den Tisch. Ein etwas differenzierteres Tool bietet Google selbst an: Über Google Analytics ist man mit Daten schon ordentlich bedient. Die daraus abgeleiteten Vorschläge gehen zudem mit den Regeln des Branchenprimus konform. Daneben tummelt sich weitere Software dutzendweise auf dem Markt, gratis ebenso wie für gutes Geld.

Es ist also kein Problem, monatelang die teuerste und zeitraubendste Variante auszuwählen, sie einzurichten und sich mit irrelevanten Datenbergen herumzuschlagen. Die gesamte Ochsentour und eine verblüffend pragmatische Alternative hat Avinash Kaushik lebensnah und unterhaltsam in einem seiner Blog-Beiträge geschildert. Der extrem renommierte Netzguru und Digital Marketing Evangelist für Google ist überhaupt eine Fundgrube für SEM, SEO usw.

Nur die richtigen Fragen finden richtige Antworten

Ein Kernpunkt bei Kaushik: Statt in monströsen Verfahren (vermeintlich) seine Web Analytics „fürs Leben“ zu suchen, sammelt ein kleines Team mit einem der Standard-Tools erste Erfahrungen – und entwickelt erst daraus genau die Fragen, die das Unternehmen weiterbringen. Dabei wird für die Verantwortlichen auch deutlich, welche konkreten Daten fehlen, im Web-Controlling ebenso wie aus Verkauf, Produktentwicklung, Marketing etc.

Auf diese Weise gewonnene Web-Analytics-Strategien ermöglichen dann fundierte Entscheidungen darüber, welche Maßnahmen (etwa auch im Bereich Datenschutz) mit internem Know-how für mehr „richtige“ Besucher sorgen können. Und an welchen Punkten sich eine zielgerichtete externe Beratung rechnet. Das ist im Übrigen auch zeitökonomisch für alle Beteiligten von Vorteil.

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