Handwerksbetrieb ohne eigene Webseite

Steckdose durchgeschmort, dann noch die Klingel defekt: Ich brauche einen Elektriker. Als Mitarbeiterin eines Telefonbuchverlages griff ich – logisch! – zu Das Örtliche, in der gedruckten Version. Praktische Seiten, Rubrik Elektriker. Ruckzuck fand ich einige Einträge unter meinem Wohnort. Große Anzeigen, kleine. Mit Webseiten-Nennung, ohne. Ich guckte fix noch mal nach, wen Google mir so präsentiert unter den Suchworten Elektriker und meinem Wohnort.

Wen Google nicht findet, der hat Pech gehabt!

Da sah ich dann die Unterschiede. Die, die keine eigene Homepage haben, tauchten in der Trefferliste von Google nicht auf. Für meine beiden kleinen Probleme wollte ich einen kleinen, soliden Handwerksbetrieb beauftragen. Und ein solcher braucht keine hochmoderne, superstylische Webseite, oder? Nein, braucht er nicht. Aber eine, die die wichtigen Informationen für potenzielle Kunden enthält. Und die von Google gefunden wird und in der Trefferliste weit vorn steht!

Aber weiter in der Geschichte. Weil Elektriker S. eine schöne Anzeige im gedruckten Das Örtliche geschaltet hat und nur vier Kilometer entfernt sitzt, entscheide ich mich für ihn. Auch wenn in der schönen Anzeige nicht mal eine Mobilfunknummer steht. Das wiederum macht mich neugierig. Ich bin gespannt, ob ich unter der Festnetznummer jemanden erreiche. Glück gehabt, beim zweiten Versuch habe ich den Inhaber an der Strippe. Ich schildere meine zwei Probleme, wir vereinbaren einen Termin.

Wo ist der Webauftritt?

Heute war er nun da, der Fachmann. Nachdem er seine Arbeit getan hatte, fragte ich ihn, wie viele Leute in der Firma arbeiten. Acht plus Lehrling, sagte er. Da war ich, ehrlich gesagt, dann doch sehr verwundert. Ich erzählte dem Elektriker – es war nicht der Inhaber der Firma – von meiner Suche in Das Örtliche und im Internet: „Hätte ich nur online gesucht, hätte ich Sie nie gefunden! Warum haben Sie denn keine Homepage?“

Der Chef gehe in zwei, drei Jahren in den Ruhestand. Und obwohl die Mitarbeiter immer wieder nachhakten, gebe es keinen Internetauftritt. Wenn dann erst der Jungmeister übernommen hätte … ja, dann würde alles anders, so die Antwort des Mittdreißigers.

Nach – ja, ich geb‘ es zu – mahnenden Worten meinerseits, dass ein Handwerksbetrieb heutzutage online zu finden sein muss, verabschieden wir uns. Ich grübele. Da verpasst Elektromeister S. den Zug in die Zukunft. Kann er machen, ist nur doof für den Fortbestand des Betriebes. Seine Mitarbeiter können ihn anscheinend nicht überzeugen, dass eine Elektrofirma heute etwas mehr braucht als eine Anzeige in Das Örtliche, um bekannt zu sein und zu bleiben.

Bleibt ihm nur zu wünschen, dass er die nächsten Jahre ausreichend gefüllte Auftragsbücher hat, denn den Online-Weg zur Neukunden-Akquise nutzt er ja nicht …

Das können Sie sofort tun:

Wenn Sie nicht den Zug in die Zukunft verpassen wollen, finden Sie hier Unterstützung.

Legen Sie sich z. B. eine Landing Page zu. Die wird bei Google in der Trefferliste angezeigt und versorgt Ihre (potenziellen) Kunden mit den wichtigsten Informationen. Mehr darüber lesen Sie hier.

Oder Sie lassen sich eine kleine, feine Homepage ganz nach Ihren Wünschen gestalten. Die kann neben Ihren Kontaktdaten z. B. Ihr Produkt- bzw. Dienstleistungsspektrum enthalten, Ihre Öffnungszeiten, Referenzen und branchenspezifische Informationen für Ihre Kundschaft. Hier gibt’s mehr Informationen.

 

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