Google Search Console

Nach der Einführung der Google Search Console mussten sich Webmaster und SEO-Verantwortliche zunächst mit deutlich weniger Daten über ihre Online-Auftritte zufrieden geben. Die Referrer-Daten gab es nicht mehr. Die Search Console leistete zunächst weniger als die alte Webmaster-Toolbox. Es sah so aus, als sei der Suchmaschinenriese plötzlich nicht mehr allzu sehr an Transparenz interessiert.

Inzwischen hat sich das jedoch wieder geändert. Google stellte eine neue, stark erweiterte API-Schnittstelle zur Verfügung, mit der Nutzer einen automatisierten Zugriff auf die Daten ihrer Domain haben, vor allem auch im Bereich der Suchanalyse. Seitenbetreiber können nun eine ganze Reihe von Daten erfassen. Google liefert für einen Datensatz, der sich aus Keyword, URL, Land und Device (also Tablet, Smartphone oder PC) zusammensetzt, folgende Informationen:

  • Das durchschnittliche Ranking.
  • Die Anzahl der Impressions, also wie häufig diese Kombination angezeigt wurde.
  • Klicks, also wie häufig auf diese Kombination geklickt wurde.
  • Die sich aus beiden Zahlen ergebende  Klickrate (CTR).

 

So bekommen Sie mehr verwertbare Daten

Sie können zwar auch auf kommerzielle Anbieter wie Sistrix oder Onepage zugreifen, die die API bereits in ihre eigenen Lösungen integriert haben. Aber die Search Console lässt sich auch ohne diese Zwischenstufe optimieren. Zumal sie einer der wenigen Plätze im Netz ist, an denen man so viele Daten über den eigenen Web-Auftritt frei zur Verfügung gestellt bekommt.

Einige  SEO-Experten empfehlen, für die Website mehrere Merkmale (Properties) anzulegen. Das funktioniert, weil verschiedene Abschnitte der Seite für verschiedene Suchbegriffe jeweils anders eingestuft werden. Hat man einen Eintrag für sein Blog und einen weiteren für eine Suchanfrage wie „Schuhe“, dann sollte die Search Console jedes Mal rund 1000 Suchbegriffe anzeigen, die deutlich voneinander abweichen. Beim Untersuchen der Links dürfte etwas ähnliches passieren – man bekommt jedes Mal einen anderen Satz mit Links angezeigt.

Das lässt sich fast unendlich oft wiederholen, aber wenn man rund 50 eigene Merkmale angelegt hat, kann das Ergebnis ziemlich unübersichtlich werden – insbesondere, falls man Kollegen mit einbeziehen muss. Wirklich sinnvoll sind folgende Merkmale:

  • Hauptkategorien
  • Blog (sofern vorhanden)
  • Wichtige Produktseiten
  • Wichtige  Landingpages
  • https://(eigene Domain)
  • https://www (eigene Domain)

Google braucht zwar einige Zeit, um die Daten zu liefern, aber am Ende haben Sie wesentlich mehr Daten über Links und Suchanfragen als zuvor.

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