Smartphone mit Suchergebnisseite von Heise RegioConcept

Nur wenige Big Player sind so umtriebig wie Google, wenn es darum geht, neue Ideen auszuprobieren und umzusetzen. Allerdings ist auch beim Suchmaschinenprimus nicht jeder Schuss ein Treffer. Viele Flops begrub der Konzern mehr oder weniger stillschweigend, während sich andere Entwicklungen durchgesetzt haben oder unter neuem Namen weitergeführt werden. Für werbetreibende kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wird es damit immer schwieriger, Antworten auf die Fragen zu finden, die sie wirklich interessieren: Welche Google-Produkte sind für mich unverzichtbar? Wie heißen sie (jetzt) und wo finde ich sie?

Die Top 3 im Regionalmarketing

Angesichts der Vielzahl an Optionen möchte man wohl am liebsten einfach den Kopf in den Sand stecken. Doch mit der Vogel-Strauß-Nummer kommt man vielleicht tief, aber bestimmt nicht weit. Vielmehr deuten die Zeichen klar darauf hin, dass regionales Online-Marketing künftig noch weiter an Bedeutung gewinnt und die Konkurrenz sich verschärft. Erst vor Kurzem hat Google den Druck erhöht und das sogenannte Local Pack von sieben auf drei Einträge geschrumpft: Bei einer Suche nach lokalen Händlern oder Geschäften werden also nur noch drei Unternehmen in der Nähe angezeigt. Andere sind erst mit einem Klick auf den Button „Weitere“ zu sehen.

Neues Local Pack von Google

© Google

Drehen wir den Spieß um! Hier ist unser Local Pack: die drei wichtigsten Google-Produkte für mittelständische Unternehmen im regionalen Online-Marketing.

Local Pack Nr. 1: Werbung mit AdWords

Das bekannteste – und was die SEO betrifft sicherlich auch wichtigste – Tool ist und bleibt Google AdWords. Das System basiert auf Keywords: Überkommt einen Google-Nutzer in Göttingen die Lust auf ein frisches Erdbeereis, haben Eisdielenbesitzer gute Karten, deren AdWords-Kampagne die Schlüsselbegriffe „Eisdiele“ und „Göttingen“ umfasst. Die Feinsteuerung in AdWords lässt kaum Wünsche offen: So kann man Anzeigen nicht nur auf vorgegebene Regionen, sondern auch auf bestimmte Endgeräte einschränken und insgesamt sehr gut feinoptimieren. Deutlich weniger Aufwand verlangt AdWords Express, das einen automatisierten Ansatz verfolgt. Allerdings eignet es sich eher nur zum Einstieg.

Die Vorteile von AdWords liegen auf der Hand: Die Streuverluste sind minimal, und überdies verlangt Google nur Geld für Anzeigen, auf die Websurfer auch wirklich klicken. Durch den geringen finanziellen Einsatz und eine übersichtliche Budgetkontrolle stellt AdWords für jedes Kleinunternehmen die am nächsten liegende Option dar.

Local Pack Nr. 2: My Business – Leitstelle für alle Google-Aktionen

Ein Beispiel für jene Google-Tools, die unter anderem Namen weiterentwickelt wurden, ist My Business. Es vereint das frühere Google Places sowie das Dashboard von Google+ zu einer Local-SEO-Schaltzentrale, von der aus Unternehmen ihren Auftritt in verschiedenen Google-Diensten zentral steuern können. Das Angebot ist kostenlos und nicht zuletzt deshalb unverzichtbar für werbetreibende Firmen. Zusätzlich zur eigenen Homepage – die mittlerweile auch für kleinere Betriebe, Selbstständige und Handwerker zum Standard gehören sollte – kann man auf Google My Business Informationen hinterlegen, die dann sowohl über die Google-Suche als auch über Google Maps und auf Google+ ausgespielt werden.

Local Pack Nr. 3: Business View zum Hereinspazieren

Apropos Business: Das dritte Google-Tool im Bunde ist das junge Business View. Es setzt voll auf die Kraft der Bilder und kommt vor allem für diejenigen Unternehmen in Frage, die ein oder mehrere Ladenlokale betreiben. Mithilfe eines professionellen Fotografen werden die Räume in 360-Grad-Panoramen interaktiv in Szene gesetzt. Zu erleben ist der virtuelle Geschäftsbesuch dann in verschiedenen Google-Diensten wie etwa Google Maps. Die Aufnahmen lassen sich zudem in den eigenen Web-Auftritt integrieren.

Fazit: Mit gutem Werkzeug fachgerecht umgehen

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, wie gerade kleine und mittlere Unternehmen mit Google auf sich aufmerksam machen können – oder auch die eigenen Abläufe zu optimieren. So lässt sich etwa mit den Apps for Work die interne Kommunikation und Zusammenarbeit erleichtern, während Google Analytics das Besucherverhalten auf der eigenen Internet-Präsenz auswertet.

Natürlich ist nicht alles für jedes Unternehmen gleichermaßen sinnvoll. KMU ohne hausinternes Know-how im Online-Marketing-Bereich sollten sich nicht genieren, auf die Hilfe bewährter Agenturen zurückgreifen. Profis, die Erfahrung mit regionalen Unternehmen haben, wissen am besten, wo das verfügbare Werbebudget möglichst gewinnbringend wirkt.

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