local invetory ads

Google-AdWords-Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit, die sogenannten „Local Inventory Ads“, bieten Ihnen die Möglichkeit, Ihre Kunden über die Verfügbarkeit Ihrer Produkte im eigenen Ladengeschäft zu informieren. Sie zielen darauf ab, die Onlinepräsenz für lokale Ladengeschäfte zu verbessern und dem Nutzer optimale Einkaufsergebnisse zu ermöglichen. Das Werbeformat ist demnach hervorragend für stationäre Händler geeignet, um noch mehr Kundschaft in den eigenen Laden zu locken und ist ein großer Schritt seitens Googles in Richtung Multi-Channel-Käufe. Derzeit stehen die Local Inventory Ads Werbetreibenden mit lokalen Geschäften in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Australien, Japan und den USA zur Verfügung.

So sehen die Local Inventory Ads aus

Local Inventory Ads erscheinen nach einer getätigten Suchanfrage in den Google-Suchergebnissen unterhalb der Preisinformationen der Google-Shopping-Anzeigen als kleine Standortnadel. Ein Klick auf diese führt zur Detailseite mit weiteren Informationen zu der Verfügbarkeit des Produktes im Ladengeschäft. Durch die Standortnadel fallen die Anzeigen noch mehr ins Auge, sind für Nutzer optisch auffälliger und können dadurch höhere Klickraten im Vergleich zu Shopping-Kampagnen ohne Standortnadel erreichen.

 

In fünf Schritten richten Sie Ihre Local Inventory Ads ein

Die Einrichtung von Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit erfolgt in fünf Schritten.

  1. Im ersten Schritt bekunden Sie Ihr Interesse direkt bei Google und füllen ein Formular mit Angaben zu Ihrem Unternehmen und Ihren Produkten aus. Google prüft diese Daten anschließend.
  2. Danach können Sie die benötigten Google-Konten einrichten. Erstellen Sie ein Merchant-Center-Konto, um Informationen des lokalen Produktinventars darin zu speichern. Zudem benötigen Sie einen Google My Business-Standort, um Informationen zu Ihrem Geschäft bereitzustellen. Erstellen Sie danach Ihr Google-AdWords-Konto, um die Anzeigen darin zu verwalten.
  3. Nach der Erstellung verknüpfen Sie das AdWords-Konto mit Ihrem Merchant-Center. (Zur detaillierten Anleitung)
  4. Als nächstes erstellen Sie verschiedene Feeds. Insgesamt benötigt Google drei unterschiedliche Datenfeeds: Einen Produktinventarfeed, einen lokalen Produktfeed und einen Online-Produktfeed. In dem Produktinventarfeed sind Angaben zu Preisen und Verfügbarkeiten der Produkte im Ladengeschäft enthalten. Im lokalen Produktfeed sind Details zu den Produkten, die im Laden angeboten werden, enthalten. Dazu gehören z.B. der Produkttitel oder die Artikelnummer, die Google benötigt. Der Online-Produktfeed enthält Produkte, die sowohl online als auch offline zu kaufen sind. Dieser ähnelt dabei dem herkömmlichen Datenfeed für Shopping- Kampagnen. Nach der Einrichtung der Feeds erfolgt seitens Googles eine Inventarprüfung, um zu gewährleisten, dass die Produktinformationen, die bereitgestellt worden sind, auch mit dem Inventar in Ihrem Ladengeschäft übereinstimmen.
  5. Im letzten Schritt richten Sie im Google-AdWords-Konto die Kampagnen ein, indem Sie den Kampagnentyp „Shopping“ auswählen. In den weiteren Einstellungen sind die Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit auswählbar und zu aktivieren. Voraussetzung für die Aktivierung der Kampagne ist die Verknüpfung mit Ihrem Merchant-Center.

Noch ein paar Tipps zum Schluss

Die Qualität der Feeds ist ausschlaggebend für den Erfolg Ihrer Kampagne. Wir raten Ihnen deshalb vorab, Test-Feeds im Merchant Center hochzuladen, um mögliche Fehler zu beheben. Genauso wichtig und unerlässlich ist eine fortlaufende Pflege und Aktualität der Datenfeeds, so dass die Verfügbarkeiten und die Preise Ihrer Produkte aktuell sind. Nur so kann garantiert werden, dass die Local Inventory Ads funktionieren.

Sie sollten zudem darauf achten, dass bei der Kampagne die mobile Ausrichtung besonders berücksichtigt wird. Die meisten Nutzer informieren sich unterwegs über Geschäfte und Produkte, um idealerweise anschließend im Ladengeschäft zum Kaufabschluss zu kommen. Sie sollten daher in jedem Fall Gebotsanpassungen für Mobilgeräte vornehmen, um die mobile Auslieferung zu erhöhen. Wir haben einen ausführlichen Artikel darüber, wie Sie Ihre Google-AdWords-Kampagnen speziell für Mobilgeräte ausrichten. Ihre Geschäftszeiten sollten Sie ebenso in Ihren Kampagneneinstellungen bedenken und auch hier Gebotsanpassungen vornehmen. Auf diese Weise können Sie Ihre potenziellen Kunden optimal ansprechen.

Fazit

Mit den Anzeigen mit lokaler Produktverfügbarkeit hat Google einen großen Schritt in Richtung Multi-Channel-Kampagnen getätigt und bietet Nutzern einen echten Mehrwert für ihre Shopping-Ergebnisse. Die Einrichtung der Anzeigen ist, mit der Erstellung und Pflege von drei Datenfeeds, sehr umfangreich und komplex, lohnt sich aber dennoch für Werbetreibende. Ein Nachteil der Local Inventory Ads ist definitiv ihre Messbarkeit. Derzeit können Offline-Conversions nicht optimal nachverfolgt werden, so dass eine konkrete Erfolgsmessung der Anzeigen sich derzeit noch als recht schwierig gestaltet. Ausprobieren sollten Sie die spannende Werbeform dennoch!

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