Tipps regelkonforme Werbung Google

Werbung im Internet unterscheidet sich zur Anzeige in der Tageszeitung. Nicht nur die Darstellung variiert, ebenso gelten im Netz andere Regeln. Bevor Sie Anzeigen bei Google schalten, sollten Sie sich über die Regeln des Suchmaschinenriesen informieren und sich mit den sogenannten AdWords-Richtlinien vertraut machen – sonst kann es passieren, dass Google Ihre sorgfältig geplante Werbekampagne ablehnt. Damit es soweit nicht kommt, haben wir Ihnen 10 AdWords-Tipps für regelkonforme Schaltung bei Google zusammengestellt.

1.) Nicht fälschen

Google akzeptiert keine Werbung  für den Verkauf von Produktfälschungen. Laut den Google-Richtlinien liegt eine Fälschung vor, wenn das beworbene Logo oder die Marke sich kaum oder gar nicht von dem Logo bzw. der Marke eines anderen Anbieters (Markeninhaber) unterscheidet. Der Nutzer soll denken, dass es sich um das echte Produkt des Markeninhabers handelt. Also nicht nachahmen!

2.) Produktsicherheit

Laut Google-Richtlinien dürfen Sie nicht für Produkte oder Dienstleistungen werben, wenn diese Schäden oder gar Verletzungen anrichten können. Beispiele sind unter anderem Waffen, Sprengstoff, Feuerwerkskörper oder chemische oder pflanzliche Drogen. Also nicht den Nutzer gefährden!

3.) Keine unlauteren Geschäftspraktiken

In den Google-Anzeigen sollen keine Produkte oder Dienstleistungen angehalten werden, die zu unzulässigem Handeln führen. So ist Werbung für Hackersoftware oder für gefälschte Dokumente nicht erlaubt. Also fair bleiben!

4.) Nein zu beleidigender Werbung

Die Google-Werbung soll keinen Nutzer beleidigen, ärgern oder belästigen. Dementsprechend ist es nicht möglich, für Rassismus, Hass, Belästigung, Gewalt, religiöse, politische oder sexuelle Intoleranz zu werben. Auch schockierende und abstoßende Werbeinhalte werden abgelehnt. Die Werbung für ein Produkt oder eine Dienstleistung mit ausbeuterischer oder unfairer Absicht ist laut Google Richtlinien nicht möglich. Also Respekt haben!

5.) Werbenetzwerk ausnutzen

Wie die Tipps 1-4 zeigen, legt Google großen Wert auf eine faire und sachliche Werbung für den Nutzer. Daher ist es laut den Google-Richtlinien ebenfalls nicht erlaubt, Werbung für bösartige Anzeigen, Websites oder Apps zu schalten. Ebenso sind Anzeigen mit Verlinkung auf Seiten ohne Mehrwert nur mit dem Ziel der Klickgenerierung untersagt. Möchte sich ein Werbetreibender einen Wettbewerbsvorteil schaffen oder das Überprüfungsvorgehen umgehen, wird es entsprechende Folgen haben. Also nicht zu unfairen Mitteln greifen!

6.) Vertraulich ist vertraulich

Google hat die Anforderung an seine Werbepartner, dass mit Nutzerdaten wie Anschrift, Steuernummer, Geburtsdatum o.ä. vertraulich umgegangen wird. Ein Missbrauch dieser Daten  oder die Erfassung über unsichere Server duldet Google dementsprechend nicht. Also bei persönlichen Daten auf Nummer sicher gehen!

7.) Nicht täuschen

Die Google-Anzeigen sollen den Nutzer nicht in die Irre führen. Es ist wichtig, dass die Inhalte ehrlich sind und keine falschen Angaben enthalten. Eine unzutreffende oder unrealistische Darstellung in der Werbung ist nicht erlaubt. Darüber hinaus muss der Kunde, bevor er einen Download, einen Kauf oder eine andere Verpflichtung eingeht, über relevante Informationen aufgeklärt werden sowie die ausdrückliche Zustimmung geben. So ist das Verschweigen von Zahlungsangaben oder Phishing nicht erlaubt. Also ehrlich bleiben!

8.) Sachlich bleiben

Google verlangt in den Anzeigen einen gewissen fachlichen und redaktionellen Standard. Unkonkrete Anzeigenhalte oder aufmerksamkeitserregende Zeichen wie !!! oder die durchgängige Großschreibung von Wörtern duldet Google nicht. Ein Blick in die redaktionellen Anforderungen von Google  lohnt sich, um die Anzeigen regelkonform zu formulieren. Also überzeugen Sie durch die Inhalte und nicht durch unprofessionelle Effekte!

9.) Funktionierende Zielseite

Nicht nur die Anzeige muss bestimmten Regeln folgen, auch an die Zielseite hat Google bestimmte Anforderungen. Zunächst muss die in der Anzeige angegebene URL mit der URL der Zielseite übereinstimmen. Ist dies nicht gegeben, lehnt Google die Anzeige ab. Eine Weiterleitung auf nicht fertiggestellte Websites/Apps oder geparkte Domains ist nicht möglich. Die Website muss in gängigen Browsern darstellbar sein und die „Zurück“-Taste der Website muss aktiviert sein. Also geben Sie Acht auf die Zielseite!

10.) Richtiges Anzeigenformat

Ob Sie Google-AdWords-Textanzeigen schalten oder Ihre Kunden mit Bannerwerbung im Displaynetzwerk überzeugen möchten, achten Sie auf die jeweilige Google-Anforderung. Bei den Textanzeigen ist zum Beispiel die Zeichenanzahl für Titel und Text begrenzt. Bei den Bannern darf die Animationslänge von 30 Sekunden nicht überschritten werden. Also Formate einhalten!

Newsletter abonnieren

Verpassen Sie keinen Blog-Eintrag mehr!

Abonnieren Sie unseren Blog und halten Sie Ihr Online-Marketing-Wissen aktuell!
Newsletter abonnieren

Mehr zum Thema Google AdWords

Erfahren Sie mehr Grundlagen und Wissenswertes zum Thema.

irrelevante Suchanfragen
Zu manchen Keywords möchte man nicht mit seiner Google-AdWords-Anzeige erscheinen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie irrelevanten Suchanfragen die rote Karte zeigen.
Irrelevante Suchanfragen
Google Mythen
Um das Thema Google AdWords kursieren viele Gerüchte. Wir klären mit den fünf größten Google AdWords Mythen auf.
Google AdWords Mythen
10 Tipps für regelkonforme Werbung bei Google
4 von 1 Bewertungen