Content-Marketing-Strategie
Mit Content-Marketing können Sie Ihre Kunden begeistern und Ihr Know-How präsentieren. Gleichzeitig dient Content-Marketing auch dazu, neue Kunden auf Sie aufmerksam zu machen und sie geschickt durch den Kaufprozess zu führen, damit sie Ihre Dienstleistung in Anspruch nehmen. Dabei ist das Thema Content-Marketing für jeden – vom Handwerker bis zum Tierarzt – eine spannende und neue Art, Marketing für das eigne Unternehmen zu betreiben, selbstständig und ohne teure Agenturen.
Auch aktuelle Studien belegen, dass Content-Marketing immer wichtiger wird. Nutzen Sie also diese Form des Marketings für sich, Sie werden es bestimmt nicht bereuen. Warum? Content-Marketing bietet Ihnen die Möglichkeit wenig Geld auszugeben und dennoch individuelle und kreative Werbung für sich zu machen. Gehen Sie bei der Umsetzung einer Content-Marketing-Maßnahme unbedingt strukturiert vor, um nicht schon in der Planungsphase Fehler zu machen, die später schwierig zu beheben sind.

Sie möchten die Grundlagen des Content-Marketings auf einen Blick erfassen? Wir empfehlen Ihnen unser Video zum Thema Content-Marketing:

Um mit Ihren eigenen hochwertigen Inhalten neue Kunden zu gewinnen und die Bekanntheit in der Branche zu steigern, empfehlen wir Ihnen, die sieben Phasen des Content-Marketings zu beachten.
Wir gehen diese Phasen nun mit Ihnen durch und erklären sie anhand von Beispielen, die sich auch auf Ihr Unternehmen übertragen lassen.

1. Analyse

In der Analyse-Phase legen Sie die Rahmenbedingungen für das Gelingen Ihrer Content-Marketing-Strategie fest. Zunächst sollten Sie die Ziele definieren, die Sie mit Ihrer Maßnahme beabsichtigen und Ihre Zielgruppe festlegen. Diese Entscheidungen sind elementar wichtig und sollten daher unbedingt zu Beginn des 7-Phasen-Modells erörtert werden. Außerdem sollten die entsprechenden Content-Kanäle ausgewählt werden. Ob Sie sich also besser für Owned Media, Earned Media oder Paid Media entscheiden oder mit welchem Kanal Sie beginnen möchten ist hier planungsrelevant. Die Verbreitung über Owned Media (eigene Kanäle) sollte allerdings in jedem Fall erfolgen. Von dort aus können Sie die Verbreitung Ihrer Inhalte über die anderen Kanäle angehen und kontrollieren, wie gut Ihre Content-Marketing-Strategie verläuft.

2. Planung und Vorbereitung

In der zweiten Phase sollten Sie Ihr Vorhaben detailliert durchplanen. Benötigen Sie neues Personal für die Content-Erstellung? Wie viel Budget ist für die Content-Produktion und Content-Verbreitung einzukalkulieren? Zusätzlich sollte die Customer Journey in Ihr Konzept integriert werden. Denn das 3-Phasen-Modell der Customer Journey ist ein wichtiger Anhaltspunkt bei der Planung Ihrer Content-Marketing-Strategie: Die Stationen Aufmerksamkeit, Interesse, Kaufentscheidung und Kauf werden thematisiert und aus der Perspektive Ihrer (potenziellen) Kunden beurteilt. Auf diese Art und Weise können Sie die Themen Ihres Content-Marketings in die verschiedene Phasen einordnen. Sie sorgen so nicht nur für Abwechslung, sondern können die Intention Ihres Inhalts strategisch planen.

3. Content-Produktion

Auch die Auswahl der Formate zur Content-Produktion sollte sorgfältig geschehen: Blog, Fallstudie, Leitfaden, E-Book, Newsletter oder ein Glossar? Möglichkeiten, den Content zu verbreiten, gibt es viele. Welche Inhalte auf welchem Medium funktionieren und was es sonst noch zu beachten gibt, sollte in dieser dritten Phase des Content-Marketings festgelegt werden.

4. Content-Veröffentlichung (Owned Media)

Die Veröffentlichung des Inhalts auf den eigenen Kanälen ist ein sehr wichtiger Schritt und folgt nach der Content-Produktion. Das interne Veröffentlichen des Contents hat den großen Vorteil, dass Sie selbst genau steuern können, wie und wo Sie den Inhalt darstellen und zielgruppenspezifisch agieren können. So kann Ihre Webseite, Ihre Social-Media-Seite oder ein Newsletter ein gutes Aushängeschild und Leinwand Ihrer Content-Veröffentlichung sein. Nutzen Sie aussagekräftige Überschriften, Bilder und heben Sie Schaltflächen hervor, um auf Ihren Inhalt aufmerksam zu machen. Außerdem besteht die Möglichkeit, mit dem neuen Content Kontaktadressen potenzieller Kunden zu sammeln und somit sogenannte Leads zu generieren. Diese Kontakte können Sie dann gezielt auf neue Inhalte oder Produktveröffentlichungen hinweisen.

5. Content-Verbreitung (Earned Media & Paid Media)

Neben der Veröffentlichung des Contents auf eigenen Kanälen sollte auch die Veröffentlichung auf fremden Kanälen in Betracht gezogen werden. Das Content-Seeding, also Verbreitung des Inhalts auf fremden Kanälen, ist eine erfolgreiche Methode, um zusätzlich eine größere Reichweite zu schaffen und potenzielle Kunden anzusprechen, die bisher keine Berührungspunkte mit Ihren Produkten hatten. Neben der Schaltung von bezahlten Werbeanzeigen über Content-Promotion-Netzwerke wie Facebook, Google Display Netzwerk, Plista, Outbrain oder Ligatus sollten Sie auf jeden Fall auch andere relevante Webseiten(-betreiber) kontaktieren und Kooperationsbeziehungen mit ihnen aufbauen. Indem sie Ihre Inhalte kostenlos über ihre Kanäle verbreiten, profitieren Sie von der Reichweite dieses Influencers und schaffen Glaubwürdigkeit innerhalb der Community.

6. Erfolgsmessung

Gutes Content-Marketing kann neben der Steigerung der Markenbekanntheit auch neue Kaufimpulse bei Ihrer Zielgruppe auslösen. Dennoch benötigt dieser fortlaufende Prozess Geduld und Durchhaltevermögen. Monitoring und Erfolgsmessung sind im Content-Marketing essentiell. So können Sie analysieren, ob Ihre Maßnahmen erfolgreich verlaufen oder kontrollieren, welche Entscheidungen wie im Netz ankommen. Diverse Tools können Sie in diesem Schritt zu Rate ziehen. Empfehlenswert ist beispielsweise die Erfolgsmessung mittels Google Analytics.

7. Anpassung

Die letzte Phase des Content-Marketings sollten Sie für eventuelle Anpassungen nutzen. Das Monitoring und die Erfolgsmessung haben Erkenntnisse hervorgebracht? Super! Dann nutzen Sie diese und passen Sie Ihren Inhalt, die Verbreitungskanäle oder die Content-Planung entsprechend an. Auch wenn alles glatt läuft, sollten Sie diese Phase nicht unterschätzen. Bereits veröffentlichte Blog-Beiträge können beispielsweise an Aktualität verlieren. Führen Sie einen „Content-Frühjahrsputz“ durch und überprüfen Sie Ihren Content, denn besonders im Internet gibt es viele und rasche Veränderungen.

Fazit

Das Gesamtkonzept einer Content-Marketing-Strategie sollte diese sieben Phasen durchlaufen. Der ganzheitliche Prozess reicht von der Bedarfsanalyse und Zielsetzung einer Content-Marketing-Strategie bis zur Anpassung vorangegangener Maßnahmen. Wenn Sie diese sieben Schritte beachten, steht Ihrem erfolgreichen Content-Marketing nichts mehr im Wege.

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